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Jahr: |
1939 |
Bemerkung: |
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ArtikelNr. |
9857 |
E-Mail
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Fotoalbum Wehrmacht 1939, Artillerie-Regiment 17 I, Erlangen
Photoalbum ohne eingeklebte Photos! Wehrdienst Ehrendienst, Erinnerungen an meine Dienstzeit, Limpert Vlg., Berlin o.J. (1938). Kl.4°, Ledereinband, Kordelbindung, ca. 30 und 8 Seiten und 4 Blatt und 10 leere Blatt und ca. 25 Blatt für Photos. Lose beiliegend 5 s-w-Abzüge verschiedener Formate. Deckel des Einbandes mit eingeprägtem Titel „I Artillerie-Regiment 17“. „I“ meint die 1. Abteilung, die in Erlangen stationiert war.
Album: Titelei und ca. 5 Portraitblatt, Textblatt „Reserve hat Ruh“, Text „Die Geschichte der deutschen Wehrmacht“, Text „Das Jahr 1938“ (das Ereignisse bis 10.10. schildert), Text „Artillerie-Regiment 17“ (6 St.), Text „Die deutsche Artillerie gestern und heute“ (8 St.), kart. Blatt, „Urkunde“, „Merkblatt für den Reservisten“, Blatt „Der NS-Reichskriegerbund“ (hier ein auf 1939 abgedrucktes Portraitphoto des SS-Gruppenführers und Generalmajors Reinhard), 5 Blatt für Notizen, dann der Albumteil mit kartonstarken Blatt und zwischengebundenen Pergaminblatt.
Kurios: Im Text zur Geschichte des Regiments wird der ab 1.5.1938 neu ernannte Kommandaut einmal „Hiepe“ und einmal (fälschlich) „Hieper“ genannt.
Das Stück mitsamt den inliegenden s-w-Abzügen fand sich in einem Nachlass. Man wusste in der Familie indes nicht, wem das Album ehedem gehört hatte. Offenkundig ist, dass es sich um einen jungen Offizier handelte, der 1939 in Erlangen in Ausbildung oder Dienst stand und das Album erwarb; wahrscheinlich fiel er dann in den ersten Kriegsjahren.
Die (im Album gefundenen) lose beiliegenden Abzüge zeigen 2x den jungen Offizier (1x aufgenommen in einem Studio in Erlangen, 1x mit Prägung „Photo Bauer, Gasseldorf“), 1x wohl den Regimentskommandeur Oberst Hiepe während einer Einweisung im Manövergebiet (verso handschr. „erster Ausmarsch im Gelände“, 2x Soldaten am schweren Geschütz („Die schwere Feldhaubitze Langrohr“ [15cm-schwere Feldhaubitze 18], „erster Schuss beim ersten Schulschiessen“). Die letzten 3 Abzüge alle verso mit Stempel „Optiker Funk, Erlangen“.
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