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Jahr: 1839-1870
Bemerkung:
ArtikelNr. 09184
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Münchener Liedertafel! Akt zum Gründer des Vereins, Johann Stritzl, 1839-1870

Johann Stritzl, geb. 5.6.1818 in München, gefallen am 1.9.1870 in Bazeilles. Akte zum bayerischen Offizier, angelegt wohl von seinem Sohn Ludwig (1858-1940). Hier wurden die Quellen der Akte zusammengefasst, die keinen militärischen Bezug haben. Es geht um München, oft um die „Münchener Liedertafel (heute „Münchener Liedertafel e. V. von 1840“)

Johann diente im Infanterie Leib-Regiment, er starb im Range eines Hauptmanns. Stritzl entstammte einer Münchner Offiziersfamilie: Sein Vater war der Bayerische Berufssoldat Johann Stritzl (geb. 1818, 1858 Oberleutnant im Inf.-Leib-Regiment in München), sein Großvater Johann (geb. 1757) starb 1834 als Hauptmann im K.B. 1. Feldartillerieregiment.
Johann 1818-1870 tat sich nicht nur als Offizier, sondern auch als Autor schöngeistiger Texte hervor.

Die Akte wurde von den Nachkommen angelegt, um die erhaltenen (und zum Teil bereits zusammengebundenen) Texte und Manuskripte des Johann für die Nachwelt zu bewahren. Zahlreiche Dokumente sind mit Bleistift betitelt und datiert und oft an Papierbögen montiert und können nicht ohne Schaden zu nehmen gelöst werden. Die Blätter sind wiederum von Hand zu einer Art Buch gebunden.

- Briefe an die Mutter, Freising 1839, Aschaffenburg 1850.
- Auszüge aus Kirchenregistern, ab 1933.
- mont. Brief 1841 an „Hans Fehner, Hausbeistand beym Königlichen Infanterie Leib-Regiment, München“. (Poststempel Landau 24.5.).
- mont. Brief, Aschaffenburg 1850, an die Mutter.
- Brief an die Mutter in München, Aschaffenburg 1850.
- 2 gedruckte Gedichte des Johann sen., zur Vermählung des Sohnes 15.12.1851 und des Freundes Michael Dahl 1853. Die Drucke vom ehemaligen Montageblatt gelöst (und mit Fehlstellen), auf dem Blatt handschr. Verweis auf die Wohnung des Paares in München in der Salvatorstraße 4.
- Texte 1858: „Mein Stammbaum“, entstanden für die „Gesellschaft Schweinau [?] in München“, 4°, 10 handschr. Seiten. Angebunden „Programm zum Karnevals... [unles.] am Fastnachtssonntage 1858“ (4 St.) und „Programm zur Karnevalsunterhaltung am Fastnachtssonntag 1858“ (4 St.). Angebunden „Ein Schulmeister und Soldat, wie soll sich das vereinen? Wer von beiden das beste hat, vollkommen mag er erscheinen.“ (9 Seiten). In einem gebundenen Block am letzten Blatt auf ein Trägerblatt montiert.
- „Maipredigt gehalten am Maifeste der Münchner Sänger- und Künstler-Genossen am Tage der heiligen Constantia“ 1860, 6 handschr. Seiten, auf Blatt montiert.
- Rede als Vorstand der Münchner Liedertafel (8 handschr. Seiten, mont.).
- Festrede am Stiftungsfest der Münchener Liedertafel, 1870 (handschr. Text, 12 St., mont.).
- Gedicht zur Hochzeit (ein Blatt, mont.).
- Brief an die Schwester (in Umschlag, dieser montiert).
- Handschr. Manuskript zur Rede an einem Stiftungsfest (5 St., mont.)
- 2 Gedichte, mont.
- Handschr. Text „Trauungs-Rede gehalten bei der Hochzeitsfeier des Johannes Sturmvogel und der Elisabeth Schnappmäusl“ 1867 (14 St., mont.).
- Diplom 1869. „Die Geographische Gesellschaft zu München ernennt zu ihrem ordentlichen Mitgliede Herrn Stritzl, Hauptmann im Infanterie-Leibregiment, Mitgründer der Gesellschaft“ (mit Autographen der Professoren Jolly und Arendts, ein großes mont. Blatt mit Siegelabdruck).
- „Das Infanterie-Leib-Regiment, eine landschaftliche Skizze des Jahres 1869 den 10ten Juli, von J.St. (ca. 14 St., vervielfältigter handschr. Text., mont.). Im Text werden die Offiziere der Truppe humorig vorgestellt.
- Todesanzeige aus Zeitung, 21.9.1870. Danksagung für die Teilnahme am Gottesdienst, auch an die Münchener Liedertafel (Läsuren).

 


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