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Jahr: 1944-1988
Bemerkung:
ArtikelNr. 09098
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Kavallerie-Regiment 18, 1939-1945. Konvolut aus Nachlass. 4. Kavallerie-Brigade. 1944-1988

Konvolut von Büchern und Broschüren zum Kavallerie-Regiment 18, gedruckt 1944-1988. Aus dem Nachlass eines ehemaligen Angehörigen der Truppe. Enthalten sind 11 anlässlich von Kameradentreffen von 1957 bis 1987 publizierte Titel (teils 8°, teils 4°, kartoniert, teils falzig), eine in Bromberg 1944 gedruckte interne Lehrgangsfestschrift und ca. 5 andere Drucke. Die in kompletter Folge enthaltenen „Festschriften“ enthalten (bis auf den letzten Band 1987) ausschließlich militärgeschichtlich relevante Texte zur Einheit bzw. deren Nachfolgeeinheiten (Aufklärungsabteilungen, Radfahrerabteilungen, Kavallerie-Regiment Süd etc.)

- Festschrift anläßlich des Kameradentreffens in Stuttgart auf dem Killesberg am 3.11.1957 des ehemaligen Kavallerie-Regiments 18 (ca. 45 Seiten, fleckig).
- Festschrift anlässlich der Denkmalsweihe an der Reiterkaserne in Bad Canstatt und des Kameradentreffens auf dem Killesberg in Stuttgart [am 12.11.1951] des ehemaligen Kavallerie-Regiments 18 (71 St, fleckig, Notiz auf Deckel vorne). Hefte 1 und 2 berichten von der Truppengeschichte bis ca. 1941.
- Festschrift anläßlich des Regimentsappells in Stuttgart, Bad Canstatt und Münster des ehemaligen Kavallerie-Regiments 18 am 10. und 11. Oktober 1964 (50 Seiten, beiliegend 2 handschr. Zettel des Zeitzeugen). Das Heft bringt „Berichte“ der Divisions-Aufklärungs-Abteilungen (AA 25, 35, 178).
- Alte Kameraden. Eine Festschrift aus Anlaß des Kameradschaftstreffens ehemaliger Angehöriger des Kavallerie-Regiments 18 am 7./8. Oktober 1967 (32 Seiten, enthält abgedruckte Photos).
- 1920 1970, KR 18 50 Jahre, Eine Festschrift aus Anlaß des Kameradschaftstreffens ehemaliger Angehöriger des Kavallerie-Regiments 18 am 3./4. Oktober 1970 in Calw und in Stuttgart Bad Cannstatt (31 Seiten, enthält abgedruckte Photos).
- Kavallerie-Regiment 18. Kameradschafts-Treffen am 16./17. Oktober 1976 (48 Seiten).
- Kavallerie-Regiment 18. Kameradschafts-Treffen am 13./14. Oktober 1979 (85 Seiten, enthält ein alphabetisches Verzeichnis der 1979 lebenden Kameraden).
- Kavallerie-Regiment 18. Kameradschafts-Treffen am 3./4. Oktober 1981 (31 Seiten).
- Kavallerie-Regiment 18. Kameradschafts-Treffen am 8./9. Oktober 1983 (40 Seiten, hier geht es um das 4. Schwadron 1937-1944).
- Kavallerie-Regiment 18. Kameradschafts-Treffen am 20./21. Oktober 1985 (32 Seiten, hier geht es um „Schicksale einer Radfahrschwadron 1936-1945, ... 6./KR 18 im Frieden, 2./A.A.5 im Kriege“, dazu Einladung).
- Kavallerie-Regiment 18. Kameradschaftstreffen mit der Stabskompanie Luftlandebrigade 25 am 17./18. Oktober 1987 (20 Seiten, Notizen hinten, hier kaum relevanter Inhalt).
- Schwerdtfeger, Max: Das Ende der 4. Kavallerie Division (4. KD) 1945 (4 Seiten um 1980, wohl ein privater Druck, der einem der Hefte beigelegen hatte, etwas falzig, sonst gut. Autor war ab 1.3.1945 Ia der 4. KD).
- Kuratorium zur Förderung des „Museums Kavallerie – Schnelle Truppen eV“, Aufruf (ein Blatt).
- Reiter-Regiment 41, Anschriftenverzeichnis. 1x Stand 1.6.1998, 1x Stand 1.1.1992 (ca. 50 und 25 St.).
- Miegel, Hartmut: Bei der Kavallerie 1942 bis 1945 (Mittler 1988, 136 Seiten, ungelesen.. Beiliegend maschschr. Brief des Miegel an den ehemaligen Eigner des Konvoluts, dat. 4.7.1989; beiliegend Kopie eines Briefes des Miegel an einen Freund des Eigners, dat. 12.11.1989).
- M., Wolfgang: Mein militärischer Werdegang und sowjetische Kriegsgefangenschaft, von 1942 bis 1948 (Privatdruck, 4°, 24 und 21 Seiten). Der aus Troppau stammende Autor kommt nach Abitur und RAD am 1.7.1942 als Offiziers-Bewerber (OB) zur Kavallerie-Ersatz-Abteilung 18 in Bad Canstatt. Im April 1943 geht es an die Front nach Finnland zur AA 99 (die der 7. Geb.Div. unterstellt ist). Ende Juni schickt man ihn zur weiteren Ausbildung zurück nach Deutschland, zur Kavallerie-Ersatz-Abteilung 17. Anfangs ist er in Bamberg, im August versetzt man ihn zur Aufklärer- und Kavallerieschule Bromberg. Am 1.1.1944 wird er dort Fahnenjunker-Wachtmeister, Anfang März 1944 beendet er den „15. Fhj.-Lehrgang mit der Beförderung zum Oberfähnrich“, am 1. Mai ist er Leutnant. Ende Juni 1944 kommt er wieder an die Front nach Russland, zur 4. Kavallerie-Brigade. Nach einer Verwundung (sein Pferd wird von Partisanen erschossen, er erleidet einen komplizierten Knie-Bruch) kommt er Ende Dezember wieder an der Front, diesmal nach Ungarn. Im März 1945 nimmt er an der deutschen „Frühlingserwachen“-Offensive am Plattensee teil und bricht sich die Hand. Bei Kriegsende ist er bei Prag, am 12.5. übergeben ihn US-Truppen an die Russen. Bis 1948 verbleibt er dann in russischer Kriegsgefangenschaft.
- Bierzeitung zum Fahnenjunker-Lehrgang, Bromberg 1944 (kl.8°, kartoniert, 57 Seiten, in Aufmachung der HDV, betitelt H.Dv. 15/43-44, Lehrgangsführung (L.F.), I. Teil (Abschnitt I-XV), Verlag Prinz Eugen & Söhne, Bromberg 1944“). M. ist auf S. 34 erwähnt.

 


(c) Ingo Hugger  2009 | livre@cassiodor.com | Artikel |  RSS