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Jahr: um 1970
Bemerkung:
ArtikelNr. 09036
Besucher 4

 

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Privatdruck um 1970: Schwestern des St. Vinzensheims (heute St.-Vincenz-Haus), Köln, ausgebombt im Eichsfeld 1943, Erinnerungen. Gut Goburg

Von privat gebundenes Buch, 4°, ca. 30 einseitig bedruckte Blatt (alles Kopien), s-w-Abb., Leineneinband. Etwas berieben, sonst gut. Der Name der Autorin wird nicht genannt. S.1: „Schon lange ist es der Wunsch unserer lieben Obern und zugleich uns ein Herzensbedürfnis, von alle dem, was das Jahr 1943 und besonders seine letzte Hälfte uns brachte, etwas niederzuschreiben,“ Behandelt sind die Erlebnisse von Caritas-Schwestern und alten Menschen. Die Schwestern waren bis zum Juli 1943 im St. Vinzenz-Heim zu Köln, einem Altersheim, tätig. Als während des alliierten Bombenangriffs vom 28.-29. Juni 1943 das „ganze St. Georgshaus“ (Georgstr. 5a-7) zerstört wurde, evakuierte man das Altenheim nach dem Forsthaus Goburg, welches den Eigentümern von Schloss Rothestein gehörte. Kurioserweise liegt Schloss Rothestein nach Kurhessen, die (heute abgerissene) Goburg (früher „Gauburg“) in Thüringen. Rothestein bei Bad Sooden Allendorf gehörte einem Freiherrn von L., der den Schwestern Raum und Hilfe zur Verfügung stellte.
SS. 1-4 schildern die Erlebnisse in Köln während und nach der Bombennacht, SS. 5-7 die Fahrt nach Rothestein. Auf SS. 7-24 wird die Zeit bis Ende 1943 auf Gut Goburg erzählt. SS. 25-28 bringt Episoden der Jahre 1944-1945.
Beiliegend ein Heft „Wintergeschichten aus Rothestein“ (13 kopierte Blatt, 4°), Autorin ist Anna Lewetz (d.i. Anna, geb. v.L.). Erzählt werden 3 Geschichten, die wohl um 1942 spielen. Auf dem hinteren Deckel steht, von Hand geschrieben: „Ob das alles so gewesen ist?“.

 


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