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Jahr: 1922
Bemerkung:
ArtikelNr. 08781
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Widmung Max Ernst 1922 in Buch.

Ernst, Max: Les malheurs des immortels. Révélés par Paul Elouard et Max Ernst. Librairie Six, Paris 1922. Gr.8°, Halbleineneinband (um 1980), 43 Seiten, Abb.. Das ehedem wohl am Rücken beschädigte Buch wurde später neu gebunden, wobei man den Vorderdeckel des kartonierten Originaleinbandes miteinband (der hintere Deckel des Originaleinbandes fehlt). Besitzeraufkleber auf Rückseite des Originaldeckels vorne, Originaldeckel fleckig, sonst schön und wie neu.

Schmutztitel mit handschriftlicher Widmung: „Herrn u. Frau Max Francke und die höfliche Bitte nach jeder Seite den Wind zu drehen Max Ernst Köln, den 3. Aug. 22“. Franke führte damals die Kölner Buchhandlung Neubner (Hohe Str. 137).

Der Text entstand im Winter 1921/1922 durch Zusammenarbeit von Ernst und Eluard. Im Frühsommer 1922 trafen sich die beiden in Tirol, besprachen letzte Details und ließen das Buch in Innsbruck drucken. Am 3.7. schrieb Ernst Tristan Tzara aus Tarrenz: „Les Malheurs des Immortels vont paraitre“. Im Impressum des Buches ist der 25. Juli als Tag der Drucklegung vermerkt. Wohl Ende Juli 1922 reiste Ernst nach Köln (er blieb dort sicher bis November 1922 und beherbergte mit seiner Frau das Ehepaar Gala und Paul Eluard). Bereits am 3. August widmete er denn das Buch. Vermutlich fand bei Neubner eine Buchvorstellung statt, vermutlich waren Franke und Ernst bereits früher näher miteinander bekannt gewesen. Nähere Details scheinen bislang unbekannt. (Zitat und Informationen nach: Werner Spies, „Max Ernst, Collagen, Inventar und Widerspruch“, Dumont 1988, S. 109-110).

 


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