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Jahr: 1925-52
Bemerkung:
ArtikelNr. 08772
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Gustav Haloun, Sinologe. Konvolut Bücher, Dokumente, Handschrift, 1925-1952. Dabei Abschrift der Korrespondenz mit Oswald Spengler!

Konvolut zum Sinologen Gustav Haloun (1898-1951). Die Stücke fanden sich im Nachlass des Sinologen und Professors der LMU München Herbert Franke (1914-2011). Franke veröffentlichte 1952 eine knappe Biographie und ein Werkverzeichnis von Haloun in der Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft (Band 102, 1952, S. 1–9) und legte wohl auch zum Zwecke der Recherche das Konvolut an.

Kartonmappe, innenliegend 9 Bücher und Drucke / handschr. Aufzeichnungen / Abschrift von Briefen / Photo. Bücher je 8°, teils mit kleinem Exlibris des Franke, fleckig, lichtrandig.


- Haloun: Seit wann kannten die Chinesen die Tocharer oder Indogermanen überhaupt. (Verlag der Asia Major, Leipzig 1926; privater Halbleineneinband, 207 Seiten. Im Buch mehrere fortlaufend vom 28.11.1925 zum 27.1.1926 datierte Stempel des Druckers, der Offizin Drugulin in Leipzig. Es handelt sich hier um das Korrekturexemplar des Autors, das auch mit handschr. Korrekturen versehen ist!)
- ders.: Die Rekonstruktion der chinesischen Urgeschichte durch die Chinesen. (SS. 243-270 in: Japanisch-Deutsche Zeitschrift für Wissenschaft und Technik (Nichi-Doku Gakugei). 3. Jahrgang Heft 7, Juli 1925. Komplette Ausgabe des Einzelheftes, SS. 241-280, in plastikbeschichtetem Leineneinband um 1980, mit handschr. Korrekturen und Randanmerkungen wohl des Franke.)
- ders.: Zur Üe-Tsi-Frage (Sonderdruck aus der Zeitschrift der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft, Band 91 Heft 2, Brockhaus 1937. SS. 243-318, dünner Okart., Deckel lose und mit Fehlstellen, Anmerkungen wohl des Franke.)
- ders.: Beiträge zur Siedlungsgeschichte chinesischer Clans („Sonderdruck aus der Zeitschrift Asia“ (heißt es auf der Titelei), „Sonderdruck Asia .... Probeband ... Aus der Festschrift für Friedrich Hirth“ (heißt es auf dem Einband). Probsthain & Co. (J. Murray Wood), London o.J. (um 1920, als die Hirth-Festschrift erschien), 19 Seiten, Okart., lichtrandig, falzig, Rücken mit kleinen Läsuren.)
- Haloun / W.B. Henning: The compendium of the doctrines and styles of the teaching of Mani, the Buddha of Light. (Reprint aus “Asia Major, a british journal of Far East studies”, new series, Vol. III, Part II, Taylor’s foreign Press, London 1952, SS. 184-212, Okart., Deckel mit handschr. Widmung des Henning an Herbert Franke.)
- Haloun: Legalist fragments, Part I, Kuan-Tsi 55 and related texts. (Reprint aus “Asia Major, a british journal of Far East studies”, new series, Vol. II, Part I, Taylor’s foreign Press, London 1951, SS. 85-120, Okart., inliegend kurzer Nachruf aus dem Manchester Guardian vom 1.1.1952 (verso handschr. von Franke notiert). Haloun starb in Oxford, er wurde 53 Jahre alt.)
- Haloun: Legalist fragments, Part I, Kuan-Tsi 55 and related texts. (Reprint aus “Asia Major, a british journal of Far East studies”, new series, Vol. II, Part I, Taylor’s foreign Press, London 1951, SS. 85-120, Okart., Rücken mit Läsuren, auf Deckel mit knapper handschr. Widmung des Haloun.)
- Buchbesprechung des H. (zu Albert Herrmann, Historical and commercial Atlas of China (Harvard Univ. Press 1935), Spalten 45-52 (4 Seiten) aus “Orientalistische Literaturzeitung“ 1939 Nr. 1, falzig).
- Einige Berichtigungen und Nachträge zum Tsi-Tsi-Tsi und zum Fu-Tsi (Separatum aus Asia Major, Vol. X, Fasc. 2, Leipzig 1935, SS. 247-250, dünner Okart.).
- Fragmente des Fu-Tsi und des Tsin-Tsi, frühkonfuzianische Fragmente I (Separatum aus Asia Major, Vol. VIII Fasc. 3, Leipzig 1932, SS. 437-509, dünner Okart., Deckel vorne mit handschr. Widmung „Herrn Prof. Fick ergebenst überreicht vom Verfasser“).
- Die Geschichte des Prinzen Tan von Yen (Kopie um 1950 eines Textes aus Reclams Universum von 1928, 4 Blatt, 4°).
- Ca. 20 Blatt handschr. Aufzeichnungen, die Franke als Student angefertigt hatte. Es geht um eine im Sommersemester 1936 in Berlin von Haloun gehaltene Vorlesung „Der chinesische Staat“.
- Ca. 12 Blatt handschr. und maschschr. Aufzeichnungen zu Haloun, es geht um die von Haloun publ. Texte sowie um seine Biographie.
- Maschinenschriftlicher handsignierter Brief des Otto Maenchen (d.i. Otto Mänchen-Helfen) an Herbert Franke, verschickt am 25.2.1952 von Berkeley (USA) nach Oxford, es geht um Haloun-Texte (in Reclams Universum (s.o.), im Großen Brockhaus (zum Artikel „China Geschichte) u.a.).
- s-w-Abzug à ca. 6x9cm, gezeigt Haloun.
- Schnellhefter „Korrespondenz O. Spengler – Gustav Haloun“ (19 Blatt, handschr. nummeriert, eingeheftet in Schnellordner. Auf den Blättern aufmontiert Blätter aus dünnem Papier; dort maschinenschriftliche Abschriften von Briefen, die Oswald Spengler an Haloun von 8.10.1925 (St. 1) bis 22.2.1931 (St.17) und Gustav Haloun an Spengler von 7.7.1926 (St. 4) bis 22.9.1934 (St.19) schrieb. Die Abschriften mit handschr. Korrekturen und Unterstreichungen. Die Briefe von unterschiedlicher Länge, der längste (Haloun an Spengler am 22.7.1926) umfasst S. 5-10!).
- Handschrift des Haloun in Umschlag „Antrittsvorlesung Gustav Haloun, Halle 1927“ (kl.8°, partiell falzig und fleckig, ca. 20 handschr. beschriebene Blatt, eingelegt in Umschlag. Der Umschlag wohl von Franke betitelt. S.1 der Handschrift oben mit Notiz „First Draft. (Kept final draft P. van den L….” [unles.]. Offenbar hatte ein mit Haloun befreundeter Gelehrter (jener P. van den L....) nach Halouns Tod Dokumente dem Nachlass entnommen und auch Abschriften getätigt und Teile davon an Franke weitergegeben.)

 


(c) Ingo Hugger  2009 | livre@cassiodor.com | Artikel |  RSS