cassiodor

Home | Über uns | Impressum | Datenschutzerklaerung | AGB 
home > Antiquariat > Geschichte

 

emil-franzel.jpg

Jahr: 1933-1970
Bemerkung:
ArtikelNr. 08373
Besucher 331

 

E-Mail

 
Emil Franzel, 12 Bücher aus der Feder des Autors, teils mit Widmung!

12 Titel aus dem Nachlass des sudetendeutschen Historikers Emil Franzel (1901-1976), teils unter Pseudonym verfasst, 3x mit Widmung des Autors versehen (je 8°, oft fleckig).

- Das Reich der braunen Jacobiner, der Nationalsozialismus als geschichtliche Erscheinung (Pfeiffer 1964, mit handschr. Widmung des Franzel auf Vorsatz, dat. Dezember 1964).
- Sudetendeutsche Geschichte, eine volkstümliche Darstellung (Kraft 1958, mit handschr. Widmung Franzels auf Vorsatz: „Meinem geliebten Vater zum 90. Geburtstag, 20.12.1958, E.“)
- Der Donauraum im Zeitalter des Nationalitätenprinzips (Lehnen 1958, Deckel vorne innen mit Ex-Libris des Franzel).
- Österreichs Rhein- und Donaupolitik zur Zeit Napoleons (Sonderdruck aus Der Donauraum 1970 Heft 3-4).
- 1866, il mondo casca, das Ende des alten Europa, erster Band (Herold 1986).
- Crown Prince Rudolph and the Mayling Tragedy (Herold 1974, beiliegend ein halbes Blatt mit Aufzeichnungen wohl des Franzel).
- Franz Ferdinand d’Este, Leitbild einer konservativen Revolution (Herold 1964).
- Geschichte wider Legende, der gefährliche Weg der deutschen Sozialdemokratie, 2. Auflage der Schrift N-SPD (Naumann Vlg., Augsburg 1953, 64 St.).
- Warum sterben die Ulmen? (Privatdruck, München 1953. ca. 12 Seiten, kl.8°).
- [unter Pseudonym „Carl von Boeheim“]: Arcana Vitae, Lyrik aus vierzig Jahren (Kraft 1969, 80 St.).
- [unter Pseudonym „Carl von Boeheim“]: Die Kaisersaga, Utopia Austriaca (Kraft 1960).
- [unter Pseudonym „Erik Falkner“]: Der letzte Sommer (Prager Verlag, Wien e.a. 1933, 8°, Kordelbindung, Leineneinband, 80 Seiten, Abb., etwas fleckig, sonst gut. Eines von 999 Exemplaren auf Bütten, vorne handschr. „AutorenEx.“. Schmutztitel mit handschr. Widmung: Weihnacht 1933 ... [unles.] Dankbarkeit von Eurem Emil“. Es handelt sich um eine Novelle mit teils erotischen Illustrationen.
- Dazu 2 maschinenschriftliche Blätter (4°, kleine Läsuren, wenige Korrekturen mit Bleistift), der Urheber ist unklar. Enthalten ist der Beginn einer Autobiographie. Der ca. 1858 geborene Autor stammt aus dem Mühlviertel, besuchte in Melk das Gymnasium, diente als Einjährig-Freiwilliger beim Dragonerregiment 4 in Enns, studierte Romanistik, deutsche Literatur und Geschichte in Innsbruck und Wien, 1882 studierte er an der Sorbonne in Paris, 1883 wurde er Anwärter in der k.k.Hofbibliothek in Wien. 1885 kam er wohl in den Dienst Kaiser Franz II., hier bricht der Bericht ab.

 


(c) Ingo Hugger  2009 | livre@cassiodor.com | Artikel |  RSS