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242 Hefte 1926-1933. Die Weltbühne. Der Schaubühne xxx Jahr. Wochenschrift für Politik, Kunst, Wirtschaft. 1926: Herausgeber Siegfried Jacobsohn / 1927: Begründet von Siegfried Jacobsohn, Herausgeber Kurt Tucholsky / 1928: Begründet von Siegfried Jacobsohn, unter Mitarbeit von Kurt Tucholsky geleitet von Carl v. Ossietzky. Verlag der Weltbühne, Berlin. Konvolut von 242 Heften 1926-1933, je 8°, kartoniert, je ca. 40 Seiten. Lichtrandig, Rücken unten oft mit kleinen Läsuren, vereinzelt mit kleinen Läsuren, partiell falzig, oft mit Teilen der Poststempel auf Deckeln, im Ganzen schön erhalten, wenn nicht unten anders angegeben. Teil mit beiliegender Zahlkarte an den „Verlag der Weltbühne Siegfried Jacobsohn & Ci., Charlottenburg 2“.
1926 (ein Heft): Nr. 45.
1927 (2 Hefte): 3 (mit Bleistiftskizzen der Zeit auf Deckel vorne), 13.
1928 (26 Hefte): 2, 21, 23, 25, 26, 27, 29, 30, 32, 33, 35, 36, 37, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52.
1929 (52 Hefte, komplett mit Nr. 11, 2 Hefte mit mont. Inhaltsangabenblatt auf Deckeln): 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20 (mit beiliegendem Werbeblatt „Das Problem des Genies und Erfolges“ zu Emil-Ludwig-Büchern), 21, 22, 23, 24, 25, 26 (mit Werbeheft des S.Fischer-Verlages), 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 38, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49 (mit Werbeheft des Schünemann Verlages, Bremen), 50, 5,1 52.
1930 (42 Hefte von 53): 2, 3, 4 (ein Blatt lose), 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 15, 16, 17, 18, 19, 22, 24, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37 („25 Jahre Weltbühne“, hier ca. 40 St. dick), 40, 42, 43, 44, 45, 46 (mit Werbedruck des Mail Verlages, einige Seiten aus „Walter Müller, Wenn wir 1918 ...“), 47, 48, 49, 50, 51, 52, 53 (Deckel hinten fast lose).
1931 (51 Hefte von 52, Heft 43 fehlt, sonst komplett): 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11 (mit Poststempel komplett auf Deckel vorne), 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37 (S. 401-412 fehlen), 38 (eine Lage lose), 39, 40, 41, 42, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52.
1932 (48 Hefte von 52, fehlen 22, 23, 24, 36): 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20 (mit Beiblatt „Für Carl von Ossietzky“ mit Unterschriftssammlung wg. Verurteilung des Autors und Verlegers zu 1 ½ Jahren Gefängnis), 21 (ebenso mit dem Beiblatt), 25, 26 (ebenso mit Beiblatt wie vor), 27, 28, 29, 30 (stark falzig), 31, 32 (mit Malik-Prospekt zu Ottwalt, Denn sie wissen was sie tun), 33, 34, 35, 37, 38, 39 (hint. Deckel lose), 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52.
1933: (10 Hefte, alles erschienene, 1-10 komplett): 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10 (7.3.1933, auf der letzten Seite (376) steht oben: „An unsere Leser: Nach den Ereignissen des 27. Februar wurde eine Reihe von Persönlichkeiten verhaftet, unter denen sich auch der Herausgeber unseres Blattes, Carl von Ossietzky, befindet. Redaktion und Verlag der ‚Weltbühne’ versichern den Lesern, daß sie und ihr Rechtsbeistand Kurt Rosenfeld alles tun werden, was im Rahmen des heute noch Möglichen liegt, um Carl von Ossietzky die Freiheit zurückzuverschaffen. Eine Reihe von Gründen, vor allem technischer Natur, machen es uns diesmal nicht möglich, wie üblich sofort zu dem Wahlergebnis Stellung zu nehmen. Welche Bedeutung ist diesen Wahlen beizumessen? Mit ihnen wird die erste Periode in der Geschichte der Deutschen Republik abgeschlossen ..... So schmerzlich die Konstatierung auch ist: Unsere Kritik, unsere Warnungen waren mehr als berechtigt. ...“
1948: Heft 15.

 


(c) Ingo Hugger  2009 | livre@cassiodor.com | Artikel |  RSS