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wappen-hambacherschloss.jpg

Jahr: um 1850
Bemerkung:
ArtikelNr. 07784
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Wappenhandschrift um 1850: Hambacher Schloss, Maxburg, Bischöfe des Bistums Speyer

Wappenhandschrift, Halbpergamenteinband, Titelei und 13 mit Wappen bemalte Blatt, minim fleckig, Deckel innen und Titelei verso mit Ex Libris, sonst schön. Beiliegend ein handschr. Zettel (um 1985) mit Details zu den genannten Adeligen. Im Ganzen wurden 13 Adelige aufgeführt und 15 Wappen gemalt.

Auf der Titelei steht: „Wappen derjenigen Bischöfe, unter welchen das frühere Schloss Kestenburg jetzt Maxburg im Besitze des Bisthums Speyer gewesen, und welche dasselbe besonders häufig zu ihrem Aufenthalte gewählt haben.“

Die mit Wappen genannten Herren in chronologischer Folge: „Iohannes, ein edler Graf aus dem Kreichgau“ (auf dem Beizettel steht: „Johannes I., Graf v. Kraichgau, 1090-1104“; 2 Wappen) / Conrad der Fünfte, ein Graf von Eberstein (der Zettel bringt ausser der Regierungszeit nichts Neues: 1237-1245) / Heinrich der Zweite, ein Graf von Leiningen (1245-1272) / Friedrich, ein geborner Herr von Bolanden (1272-1302) / Siboto, ein Freyherr von Lichtenberg (Sigibodo II v. Lichtenberg, 1302-1314) / Gerhard, ein Edelmann von Erenberg (Gerhard von Ehrenberg, 1336-1363) / Adolf, ein geborner Graf von Nassau (1372-1381) / Nicolaus, von demüthigen Eltern aus Wisbaden (13(81?)89-1396) / Rabanus, ein Edelmann von Helmstatt (Raban von Helmstadt 1396-1438) / Reinhard, von Helmstatt (Reinhard von Helmstadt 1438-1456) / Mathias von Raming, ein Edelmann aus dem Baierlande (Matthias von Raemingen 1464-1478) / Georg, Herzog in Bayern und Pfalzgraf bei Rhein (1513-1529) / Philipp der Zweite, ein Edelmann von Floersheim (Philipp II von Flersheim, 1529-1552, 2 Wappen).

1842 wurde die verfallene Kästenburg (auch bekannt als „Hambacher Schloss“) dem bayerischen Kronprinz (und späterem König Maximilian II) geschenkt, seitdem nannte man sie auch „Maxburg“. 1844 begann der Wiederaufbau.

 


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