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Jahr: 1910-50
Bemerkung:
ArtikelNr. 07662
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AK-Sammlung zu Paul Hey, ca. 530 Ansichtskarten, Autograph, Photos

Konvolut von Drucken und s-w-Abzügen in mehreren Alben. Enthalten sind ca. 530 Ansichtskarten (wovon ca. 10% Dubletten), s-w-Photos von gerahmten Gemälden sowie ein von Hey selbst beschriebener Umschlag. Der Bestand wurde von einer Gautinger Künstlerfamilie angelegt, welche mit Hey befreundet war.

- Umschlag 1937 mit handschr. Autograph des Malers. Hey schrieb sowohl Absender („Prof. Paul Hey, Gauting“) als auch Adressaten („Herrn Max Vogt-Vilseck, Kunst- und Dekorationsmaler, Gauting, Kreuzstr. 19“). Mit Marke und Poststempel vom 22.10.1937. Inliegend 2 Zeitungsartikel (aus SZ) von 1952 zum Tode des Hey.

- 10 Photoalbumblätter um 1940 mit 35 montierten s-w-Abzügen diverser Formate bzw. wohl s-w-Ansichtskarten. Gezeigt sind Gemälde des Hey, die vereinzelt nicht in den AK-Alben enthalten sind. Die Bilder sind teils hinten mit Zahlen (Maßen) beschriftet. Die Blätter entstanden wohl im Haushalts Heys und dienten der Organisation der AK-Produktion.

- 6 Photoalbumblätter um 1940 mit 12 montierten Drucken und s-w-Abzügen diverser Formate bzw. wohl s-w-Ansichtskarten. Gezeigt sind Gemälde des Hey, die teils nicht in den AK-Alben enthalten sind. Die Bilder sind teils hinten mit Zahlen (Maßen) beschriftet. Die Blätter entstanden wohl im Haushalts Heys und dienten der Organisation der AK-Produktion. Eine AK zeigt einen Maler, der die Jagd der Menschen nach dem Gelde zeichnet: Die Ansicht ist ohne das Signet des Hey versehen, scheint aber dennoch von ihm zu sein. Montiert dazu ein Druck, welcher Hey um 1950 zu Weihnachten verschenkte.

- Ansichtskarten-Album um 1950, eingeschoben sind 13 s-w-Abzüge à ca. 11x14cm. Gezeigt sind Gemälde des Hey im Rahmen. Dazu 2 s-w-Abzüge ähnlicher Machart, gezeigt sind Gemälde des Gautinger Malers Max Vogt-Vilseck, welcher dem Hey freundschaftlich und künstlerisch verbunden war.

- Album 1 (gr.8°, Halbleinwandeinband, kartonstarke Blatt mit Pergaminblatt): 105 montierte farbige Ansichtskarten, alle ungelaufen. Meist handelt es sich um Ackermann-Karten (22x Märchen-Motive), teils aber auch um solche des Verlags August Gunkel (Düsseldorf). Die Karten wurden in den 1910ern bis 1950ern gefertigt.

- Album 2 (gr.8°, Halbleinwandeinband, kartonstarke Blatt mit Pergaminblatt): 15 montierte und 44 in Photoecken eingesteckte farbige Ansichtskarten, alle ungelaufen. Dazu ein montierter farbiger Druck à 15x18cm (aus Kunstkalender „Deutsche Heimat“ des Ackermann Verlages, Jg. 1937 oder 1939). Meist handelt es sich um Ackermann-Karten, die Karten sind alle different von denen des Album 1! Die Karten wurden in den 1910ern bis 1950ern gefertigt.

- Aktenordner 1 (4°, Kunststoffeinband, eingeheftete kartonstarke Blatt): Ca. 175 (fast immer ungelaufene) in Photoecken eingeschobene und 2 montierte farbige Ansichtskarten, dazu 2 kleine Drucke aus Bildersammelalbum „Deutsche Volkslieder-Bilder“ der Franz Kathreiner’s Nachf. AG. Die Aks haben zu ca. ¼ eine gelbe Verfärbung am Rande, da sie der Sammler zuvor auf den Blättern mit Tesa angeklebt hatte (von denen er sie später gelöst hatte um sie in Photoecken einzuschieben). Dazu ca. 5 Dubletten (AKs anderer Verlage des selben Bildes), welche unter die AKs eingeschoben sind. Die Karten wurden in den 1910ern bis 1950ern gefertigt.
Enthalten sind Karten der Ackermann-Reihen: Frühling, Sommer, Herbst, Winter (je 4x, Herbst 1 fehlt), der im Verlag des Vereins für Deutschtum im Ausland, Berlin, erschienenen Volkslied-Reihe (ca. 75 von 100). Dazu diverse Karten der Verlage Abshagen (Dresdner Künstler-Karten), Deutschtum im Ausland, Ackermann, Gunkel, Eulen, Meissner & Buch, CCMG [?], Hermann Wolff. Die Blätter wurden vom Sammler von Hand betitelt und Verlagen bzw. Reihen zugeordnet.

- Aktenordner 2 (4°, Kunststoffeinband, eingeheftete kartonstarke Blatt): Ca. 175 (fast immer ungelaufene) in Photoecken eingeschobene Ansichtskarten, dazu eine montierte, dazu 3 Drucke größerer Formate. Die Aks haben fast immer eine gelbe Verfärbung am Rande, da sie der Sammler zuvor auf den Blättern mit Tesa angeklebt hatte (von denen er sie später gelöst hatte um sie in Photoecken einzuschieben). Dazu ca. 14 Dubletten (AKs anderer Verlage des selben Bildes), welche unter die AKs eingeschoben sind. Die Karten wurden in den 1910ern bis 1950ern gefertigt.
Enthalten sind Karten der Ackermann-Reihen: Frühlings-Erwachen (5), Rothenburg (12), 418 (6x), 421 (6), 422 (6), 427 (Arbeit & Friede, ca. 20), Weihnachten (ca. 6), 605 (2), Märchen (ca. 27), 608 (unser täglich Brot, 10), Alt-Weimar (12), 632 (6), 633 (6), 634 (5), 635 (Winterzeit, 8), 653 (6), 671 (sonniger Herbst, 6), 672, 683 (6), 693 (6), 696 (4) und andere. Die Blätter wurden vom Sammler von Hand betitelt und Verlagen bzw. Reihen zugeordnet.

- Paul Hey, sein Leben und Schaffen, ein Erinnerungsbild von Bartholomäus Lachenschmid. F.A. Ackermanns Kunstverlag, München o.J. (um 1955). KL.8°, broschiert, 16 Seiten, berieben und minim falzig, kleine handschr. Häckchen, sonst gut. SS. 3 bis 12 bringen eine Biographie des Malers, 13-16 bringen das „Paul-Hey-Karten-Verzeichnis“ des Ackermann Verlages. Verzeichnet sind gesamt 213 Ansichtskarten.

- Ackermann Kunstkarten, Verzeichnis Nr.3, Paul Hey-Karten. (um 1940, 8°, 4 St., mit Anstreichungen und Notizen des Sammlers). Verzeichnet sind 214 Karten.

- 2 Drucke von größerem Format (einmal mit ungewöhnlichem Signet „P.H.“), einmal von Meißner & Buch, Leipzig („Kleinbildnerei No. 55“)


 


(c) Ingo Hugger  2009 | livre@cassiodor.com | Artikel |  RSS