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Jahr: ab ca 1930
Bemerkung:
ArtikelNr. 07331
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Konvolut von Autographen und unveröffentlichtes biographisches Material von und zu dem Schriftsteller Arthur Rehbein (Künstlername Atz vom Rhyn).
Atz vom Rhyn (Arthur Rehbein), geb. 1867 in Remscheid, gest. 1952 in Berlin, war ein beliebter Schriftsteller früherer Jahrzehnte. Er veröffentlichte zumeist harmlose Unterhaltungsliteratur, kam aber um eine nationalsozialistisch gefärbte Publikation („Für Deutschland in den Tod, Leben und Sterben Albert Leo Schlageters) nicht umhin.
Konvolut aus dem Nachlass eines mit Rehbein befreundeten Berliner, später Kölner Arztes und Professors.
- Heliogravüre, zeigend ein s-w-Portrait Rehbeins (Bildgrösse 12x16cm, stockfleckig, hinten nicht von Rehbein beschriftet).
- S-w-Fotografie (11x16cm) auf Pappe montiert, mit Pergaminblatt und Deckelblatt. Unter dem Bild ein Autograph Rehbeins: „Atz mit der ... [unles.] dem lieblichen Geburtstagskinde Friedel ..... in ungewöhnlicher Treue. 26. Hornung 1931“. Das Blatt geprägt mit „Chr.Beitz, Hofphot. Arnstadt“. Stockfleckig, Seite 1 mit handschr. Signatur.
- Doppelseitiges Schreiben, 8°, 2 Blatt. Auf Seite 1 mit gedrucktem Text als Dank für Geburtstagsaufwartungen bzw. Präsente zum 70. Geburtstag. Datiert „Weinmond 1937“, lok. Berlin-Zehlendorf, Albertinenstr. 3. S. 2 mit handschr. Text Rehbeins, ebenfalls Dankschreiben (der befreundete Arzt war von Köln nach Berlin angereits wegen der Feierlichkeit). Faltfalz, leicht knittirg, gelocht.
- Einseitiges Schreiben an den Freund, 8°, 2 Blatt. Auf Seite 1 handschriftlicher Text, undatiert, lokalisiert Zehlendorf. Faltfalz, gelocht.
- Handschriftliches Gedicht Rehbeins (4°, 1 liniertes Blatt), beide Seiten beschriftet, gewidmet dem Sohn des Freundes, datiert 2.5.1938. Falzfalzen, Randläsuren, randfleckig.
- Dasselbe Gedicht Rehbeins (8°, 2 lose Blatt) in Handschrift auf 2 losen Blatt, beide Vorderseiten beschriftet, Blatt 2 mit weiteren Aufzeichnungen hinten, dort datiert 10.10.1938. Faltfalzen, stockfleckig, gelocht.
- Postkarte verso mit Vordruck „Arthur Rehbein“, recto mit Aufdruck „Werke von Arthur Rehbein“, datiert 21.11.1944, gelaufen. Eng mit der Hand beschriebene Rückseite der Postkarte, an den Sohn des Freundes. Kleine Randläsuren, etwas fleckig.
- 4seitiger Brief (8°, 2 Blatt), datiert 13.11.1945. 1 ½ Seiten eng von Rehbein beschrieben, ca. 1 Seite beschrieben von seiner Gattin Ada. Beileidsschreiben zum Tode zweier Söhne des Freundes, adressiert an die Gattin des Arztes. Rhyn schreibt, daß bei Bombenangriff sein gesamtes Arbeitszimmer vernichtet wurde, mitsamt Bibliothek, Schriftstücken etc. Gelocht, 2 Faltfalzen, leicht falzig, kleine Randläsur.
- 1seitiger Brief (8°, 1 Blatt), Vorderseite beschrieben von Rehberg, datiert 19.11.1946. Schreibt an die Gattin Friedel. Gelocht, Faltfalzen, kleine Randläsur.
- 2seitiger handunterzeichneter maschinenschriftlicher Brief (4°, 1 Blatt) Rehbergs an den Freund, datiert 1.8.1947. Der 80jährige Rhyn beklagt sich über mangelnde Einkünfte, Zeitungen würde ihn wegen Papiermangel nicht drucken können (oder wollen). Dazu private Auslassungen. Faltfalzen, gelocht.
- 1seitiger handunterzeichneter maschinenschriftlicher Brief (8°, 1 Blatt) des Atz an die Gattin des Freundes, datiert 13.1.1948. Brief an die Gattin des Freundes. Faltfalz, gelocht.
-- Biographisches Material:
- 1 maschinenschr. Blatt (Durchschlag) „Angaben für die Reichsschrifttumskammer“.
- 2 maschsch. Blatt (Durchschlag) „Lebenslauf“.
- Manuskript „Ultima Thule“, 7 maschsch. Blatt (Durchschlag)
- Manuskript „Silvesternacht um Hünengräber“, 7 maschschr. Blatt (Durchschlag). Beide Manuskripte mit handschr. Verbesserungen. Gelocht, Faltfalzen, randknittrig, partiell fleckig.
- Dazu 2 Schreiben des Max H. Rehbein aus den 1990ern (wohl der Sohn des Autors).

 


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