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kaufbeuren1670.jpg

Jahr: 1670-1748
Bemerkung:
ArtikelNr. 07312
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Kleines Konvolut von 3 handschriftlichen Schriftstücken aus einem Nachlass. 4°, fleckig, lichtrandig, Falzen, sonst gut, wenn nicht unten anders angegeben.

1: Kopie einer Urkunde von 1539, ausgestellt 1670 vom Stadtschreiber Matthias .. [unles.] von der „Canzley Kauffbeyren“, mit Siegel-Wachsabdruck, 6 Seiten, Läsuren (teils mit jüngerem Klebeband montiert). Der Text beginnt so: „Wir Bürgermeister und Rate der Heiligen Reichsstatt Kaufbyren bekennen offenlich mit dem Brieff, Nachdem sich zwischen unseren Bürgern ......“ Worum es genau geht, muss offen bleiben, die Handschrift ist nicht leicht zu entziffern. Der Kanzleischreiber erwähnt noch, dass das Original auf Pergament geschrieben ist. Wenn das Schriftstück zusammengefaltet ist, findet sich auf dem „Deckel“ ein Text: „Copia Spruchbrieffs den .... Einfarts betrf., dato Montags vor St. Maria Magdalena Tag Ap. 1539“.

2: Urkunde, ausgestellt in Kaufbeuren 1748, mit am Siegel-Wachsabdruck klebenden Papier in Sternform, 4 Seiten. Worum es genau geht, muss offen bleiben, die Handschrift ist nicht leicht zu entziffern. Wenn das Schriftstück zusammengefaltet ist, findet sich auf dem „Deckel“ ein Text: „.. Gleich .auttente ... brief zwischen dem ... Johann Maximilian Nörle [?] liberè [sic] designierten Bürgermeistern und Handshern [?] alhier in Landtsberg, dann dem auch ... und ... Herrn Joseph Probst des ....., den 4ten May aD 1748“.

3: Totenklage-Gedicht von ca. 1839, 4 Seiten. Wenn das Schriftstück zusammengefaltet ist, findet sich auf dem „Deckel“ ein Text: „Zum Andenken der zu früh dahingeschiedenen, durch körperliche Schönheit, Sittlichkeit und Herzensgüte ausgezeichneten Jungfer Maria Sophia Wiesinger von der Dikenmühle, gebohren den 6. May 1818 und gestorben zum allgemeinen Bedauern den 17. Febr. 1839“. Der Text ist ein langes Gedicht zur Toten, auf S. 4 finde sich Ausbesserungen. Der wohl von jenem Heimbucher geschriebene Text beginnt so: „Dort sah ich sie im Geist aus uns hernieden lächeln, mit ihrem sinnlich milden Blick ...“

 


(c) Ingo Hugger  2009 | livre@cassiodor.com | Artikel |  RSS