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Jahr: 1938
Bemerkung:
ArtikelNr. 07023
Besucher 893

 

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Handgemaltes und handschriftliches Bilderbuch 1938, Hirzepinzchen

Handschriftliches und mit farbigen Illustrationen versehenes Bilderbuch, 8°, Kordelbindung, stoffbeschichteter fester Kartoneinband, ca. 30 Seiten, berieben, fleckig, fingerfleckig, leicht falzig, im Ganzen gut erhalten.

Im Buch sind 15 von „Onkel Fritz“ kunstvoll gemalte farbige Illustrationen enthalten (je gegenüber einer handschr. Textseite): Anfangs betitelt „Morgengebet“, „Tischgebet“, „Abendgebet“, dann betitelt „Hirzepinzchen“ in 12 den Monaten entsprechenden Folgen. Dazu einige Blatt mit Anmerkungen zum Buche (teils geschrieben 1938, teils 1964).

Das Buch wurde im Oktober 1938 von „Onkel Fritz“ und „Tante Maria“ für die „lieben Neffen“ gefertigt. Im Vorwort von 1938 steht: „Dies Büchlein, dessen Zusammenstellung mir selbst in unruhiger Zeit Erholung und Freude gebracht hat, möge dazu beitragen, daß meinen lieben Neffen das Verständnis für das Schöne in der Natur ... und für das Gute im Menschen geweckt ... wird“. Im Nachwort von 1964 heißt es (gerichtet an die mittlerweile selbst zu Eltern gewordenen Kinder des Fritz): „.... Gebt Euren Kindern ein gutes Beispiel, dass sie brav, folgsam und fromm sein werden. Dann wird es Euch im Leben gut ergehen. ...“

Das berühmte Bilderbuch „Hirzepinzchen, ein Märchen“ wurde um 1880 von der Österreicherin Marie Ebner-Eschenbach verfasst und gemalt. Hier wurden der Name der Hauptfigur und der Titel des Buches „ausgeliehen“, Geschichte und Bilder erdachte das Ehepaar Maria und Fitz indes völlig eigenständig. Die Geschichte beginnt wie folgt: „In einer schönen Baumhöhle haust das Wichtelmännchen Hirzepinzchen. Das Hirzepinzchen ist ein guter Kerlchen und hat alle Tierlein und Blümlein lieb.“ Die folgenden 12 Doppelseiten zeigen im Monatsrythmus das den Tieren helfende Männlein.

 


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