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Jahr: 1959
Bemerkung:
ArtikelNr. 06569
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Generaloberst Johannes Frießner: Brief an Gerhard Bauer, Pfarrer in Bad Reichenhall 1959

2 jeweils aneinandergeheftete Kopien zu je einem Thema, betreffend den Pfarrer Gerhard Bauer (jeweils 4°, gelocht).

1. Abschrift eines wütenden Briefes des Generaloberst a.D. Johannes (Hans) Frießner an den evangelischen Pfarrer von Bad Reichenhall, Naether, datiert 28.1.1959. Dazu Kopie des Antwortschreibens des Pfarrers Bauer, dat. 2.2.1959 (2 und 3 Seiten). Es geht um Äusserungen des Martin Niemöller, dass „die Ausbildung zum Soldaten und zu Führerpositionen .. als eine hohe Schule für Berufsverbrecher bezeichnet werden .. muss“ (Zitat nach Frießner) – was den General erbost. Dazu schimpft er gegen die Art, in der Bauer eine Diskussionsveranstaltung am 15.7.1959 in Reichenhall geleitet hatte. Damals war Frießner ebenso beteiligt gewesen. Er schreibt: „Ich persönlich habe mich s.Zt. in meiner Eigenschaft als Inspekteur des Erziehungs- und Bildungswesens des Heeres zu Beginn des II. Weltkrieges mit dem damaligen Generaloberst von Brauchitsch zusammen dafür eingesetzt …, daß das Heer im Kriege seine Feldgeistlichen bekam und behielt….“ Bauer antwortet denn erstaunlich emotional.

2. Manuskript „Worte für den Tag vom 28.11. – 3.12.1966 von Pfarrer Bauer, Dahlem (5 Seiten auf 3 Blatt). Die Texte wurden im Radio gesprochen.

 


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