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Oswald Heimbucher.jpg

Jahr: ab 1948
Bemerkung:
ArtikelNr. 06568
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Oswald Heimbucher Gesangsverein Etzelwang Sing- und Musikschule Sulzbach-Rosenberg

Konvolut zu Oswald Heimbucher aus einem Nachlass. Handschr. Schreiben, Druckstücke zur künstlerischen Tätigkeit, Zeitungsartikel. H. war Leiter des Gesangsverein Etzelwang und später der Städtischen Sing- und Musikschule Sulzbach-Rosenberg. Ab 1956 war er als Lehrer in S-R tätig (erst Volks-, dann Realschule). Von 1972 bis 1982 gehörte er der SPD-Fraktion im Stadtrat an. Wegen interner Querelen verlor er jedoch in den 1980ern den Vorsitz des Musikvereins und musste an die Realschule Riedenburg wechseln. Er ist auch Mitbegründer des Literaturarchiv Sulzbach-Rosenberg.

Gedruckte Programm- bzw. Ankündigungszettel.
- Gesangsverein Etzelwang (3x): 19.-20.11.1949 (im Gasthaus Pürner, gelocht) / 30.4.1950 (dito, gelocht, 2x, einmal mit angehefteten Kritiken aus der Nürnberger Zeitung ) / 25.-26.9.1954 (Anmeldungsblatt zum 3. Etzelwanger Sing- und Musiziertreffen, gelocht, verso mit Briefmarke und Adressfeld, gelaufen).
- Städtische Sing- und Musikschule Sulzbach-Rosenberg: 27.1.1970 / 11.4.1971 (Concert Spirituel in der Eglise St.-Jean in Colmar) / 31.3.1984 (Deutsch-Französisches Konzert, Atrium der Krötenseeschule) / 29.9.1984 (Evangelische Kirche St. Peter und Paul, Neukirchen, Geistliches Konzert, mit Autographen der Mitwirkenden, so u.a. Gundi Hergott, Helmut Fischer, Adolf Scherbaum, Klaus Breslauer, Oswald Heimbucher

- Briefe und Postkarten des Oswald (6x), 1950, 1953, 1954, 1978, 1984.

- ca. 8 Zeitungsartikel zu Oswald und der Musikschule, auch ein Prozess wird erwähnt.

- Umschlag mit aus Zeitungen ausgeschnittenen Kritiken 1970 anlässlich der Frankreich-Konzertreise. Beiliegend s-w-Photo des Heimbucher.

- Heft mit Durchschlägen (quer kl.8°, ca. 20 Blatt, Klammerbindung), betitelt „Gedichte von Oswald Heimbucher, 28. März 48, Ossi“. Teils vom Erleben der Kriegsgefangenschaft geprägte eindrucksvolle Lyrik: „Gefangenschaft. Auskosten alles, bis zur letzten Leere / den dumpfen Staub, der Dir die Lungen stopft / Im Dreck zu liegen, mit den Würmern schlafen / und bang zu warten, bis du sterben darfst / Daneben Menschen, die wie Tiere stinken / so fern, so maßlos fremd wie nie ein Tier / Hier einer flucht, dort murmeln sie Gebete / da schlagen sie einander Köpfe blutig / um einen Fetzen Brot, den hämisch grinsend / der Posten in die öde Meute warf ……“.

 


(c) Ingo Hugger  2009 | livre@cassiodor.com | Artikel |  RSS