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Jahr: ab 1949
Bemerkung:
ArtikelNr. 06562
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Veronica Carstens. 15 Briefe von Postkarten 1949 - ca. 1959

Kleines Konvolut von zumeist handschriftlichen Briefen und Ansichtskarten aus der Feder der Veronica Carstens (1923-2012), Gattin des ehemaligen Bundespräsidenten Karl Carstens. Die Schriftstücke sind an einen Jugendfreund gerichtet.

1949: 3 mehrseitige Briefe / 1950: 3 teils mehrseitige Briefe, eine AK / 1951: eine AK / 1952: eine AK / 1954: eine AK / 1956: eine AK / 1958: eine AK / 1950er, undatiert: 2 AK / wohl 1960er: Weihnachtskarte, die Carstens leben in Strassburg / 1975: eine AK.


1950 ist Karl Carstens als Generalbevollmächtigter von Bremen im Bundestag und Bundesrat tätig. Veronika berichtet in den 6 Briefen der Zeit teils interessante Details von Karls Tätigkeiten.
Beiliegend ein maschinenschriftlicher Durchschlag eines 4seitigen Briefes des Karl Carstens über sein Zeit in Yale und die dortige Universität, verfasst Wohl zur Jahreswende 1948/49.

10.4.1949: „Ende März schloss ich meine Ausbildung auf der Höheren Handelsschule ab …. sodaß der Betrieb meines Mannes künftig ‚streiksicher’ist, wie ein Klient neulich bemerkte. Auch mein Mann war sehr fleissig und stellte meine Leistungen in den Schatten, indem er … das beste Examen ablegte, das je an der Yale-University von einem Ausländer abgelegt worden ist. …“.
4.Advent 1949: „… Gerade bin ich von einem mehrwöchigen Aufenthalt in Bonn zurück. … Ein Besuch des Düsseldorfer Theaters mit Gründgens … war enttäuschend. .. Uns störte jedenfalls ständig seine höchst unsympathische Physiognomie. Bis zum Wiederaufbau der von Bremen in Bonn gekauften Ruine … bewohnen wir 2 möblierte Zimmer in Godesberg. .. Während mein Mann im Büro war, habe ich mich diesmal hauptsächlich damit beschäftigt, seine juristische amerikanische Doktorarbeit abzuschreiben. Über 100 Seiten! …“
12.1.1950: „… Mein Mann ist von früh bis spät in Sitzungen, Sitzungen. Nur das Wochenende gehört uns allein. Da wandern oder fahren wir in die zauberhafte Landschaft. …“

 


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