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borddeutschland1931.jpg

Jahr: 1931
Bemerkung:
ArtikelNr. 05701
Besucher 1.524

 

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Hapag Schiff Deutschland IV. 2 Photos 1931, 18x24

2 s-w-Abzüge ca. 17x24cm, montiert auf festen Karton à ca. 28x38cm. Berieben, partiell fleckig, stockfleckig, ein Karton unsauber geschnitten, sonst gut. Die Bilder waren ehedem hinter Glas in einem Rahmen aufbewahrt. Einmal mit Bleistift betitelt „Auf der ‚Deutschland’ Juli 1931“, einmal heisst es verso „Auf Deutschland, Vaters Reise nach Amerika, 1931 Juli“.

Gezeigt sind Szenen, die während der Überfahrt an Bord des Schiffes aufgenommen wurden.

Die Photos sind Vergrößerungen von Bildern, die auch in einem bemerkenswerten Photoalbum von 1931 enthalten sind.

Über die „Deutschland“ schreibt Wikipedia (Stand 12/2011):
„Die Deutschland, manchmal zur Unterscheidung von anderen Schiffen mit dem Namen Deutschland auch als Deutschland IV bezeichnet, war ein für den Linienverkehr über den Atlantik gebautes Dampfschiff der deutschen Reederei HAPAG, welches ursprünglich 183,73 Meter lang und 24,0 Meter breit, und mit 20.602 BRT vermessen war. Die Versenkung durch einen britischen Luftangriff im Jahr 1945 forderte viele Todesopfer. Die Deutschland entstand als eines von vier Schiffen zusammen mit der Albert Ballin, sie lief am 28. April 1923 bei Blohm & Voss in Hamburg vom Stapel und absolvierte ihre Jungfernfahrt ab dem 27. März 1924 zuerst nach Southampton und dann nach New York City. Da auf diesem Schiff übermäßige Vibrationen auftraten, erhielt es den Spitznamen "Cocktail Shaker". 1929 wurde die Maschinenanlage erneuert und dadurch die Geschwindigkeit von 16 auf 19 Knoten erhöht. 1933 wurde die Deutschland auf 197 Meter verlängert und mit 21.046 BRT neu vermessen. An Bord waren Kabinen für 180 Passagiere der ersten Klasse, 400 der zweiten Klasse und 935 der dritten Klasse. Der Doppelschraubendampfer hatte zwei Schornsteine und vier Masten.
Im Jahre 1940 wurde sie zunächst als Wohnschiff der Kriegsmarine in Gotenhafen genutzt. Im Jahr 1945 beförderte sie etwa 70.000 Flüchtlinge aus den umkämpften deutschen Gebieten im Osten in Richtung Westen. Im April 1945 wurde sie zum Lazarettschiff umgebaut und man begann, das Schiff weiß anzustreichen. Die Farbe reichte jedoch nur noch für die Schornsteine aus, von denen auch nur einer einseitig ein Rotes Kreuz erhielt. Am 3. Mai 1945 wurde sie in der Lübecker Bucht vor Neustadt durch denselben britischen Luftangriff versenkt, bei dem auch die Cap Arcona und die Thielbek versenkt wurden. Das Wrack wurde 1948 gehoben und verschrottet.“

 


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