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paulcke_autograph.jpg

Jahr: 1936-1943
Bemerkung:
ArtikelNr. 05647
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Autograph Wilhelm Paulcke in: Berge als Schicksal. Manuskript von Artikel zum 70. Geburtstag. Riederau, 1936

Autograph auf Vorsatz. In Buch: Berge als Schicksal (Bruckmann Vlg., München 1936, 8°, Leineneinband, 271 Seiten, s-w-Abb., Tafeln. Einband etwas berieben und fleckig, ein Blatt (S. 41/42) mit durch Tesa geklebtem Löchlein, sonst guter Zustand. SS. 172-230 schildern Paulckes Erlebnisse im Ersten Weltkrieg.

Auf dem Vorsatz die handschriftliche Widmung des Paulcke: „Ski Heil! Berg-Heil! Heil Hitler! [der Hitlergruß ist im Buch überklebt, hält man das Blatt jedoch vors Licht, wird der Text sofort sichtbar] Frl. Helene Heisterbergk mit frdl. Gruß, Riederau, Sept. 37, W.Paulcke“.

Dazu ein mehrseitiger maschinenschriftlicher mit Matritze vervielfältigter Text aus der Feder einer Sophie Rützow mit dem Titel „Mit dem ‚Lawinenbazi’ auf Forscherfahrt“ (erschienen wohl erstmals 1943 in der München-Augsburger Abendzeitung anlässlich seines 70. Geburtstages). Die Journalistin hatte Paulcke in seinem Wohnort Riederau am Ammersee besucht. (lichtrandig, partiell kleine Randläsuren, Faltfalzen, sonst gut).

Dazu ein Blatt mit einem maschinenschriftlich geschriebenen Liedertext („Wir sind die Ritter vom Edelweiss, Lied der Hochgebirgsjäger“) aus der Feder von „W. Paulcke, Major d.R.a.D.“).

Wikipedia schreibt zu Paulcke (Stand 11/2011):
Wilhelm Paulcke (* 8. April 1873 in Leipzig; † 5. Oktober 1949 in Karlsruhe) war ein deutscher Geologe, Lawinenforscher und Autor mehrerer Fachbücher. Paulcke war Sohn eines früh verstorbenen Apothekers aus Leipzig. 1881 zog Wilhelm Paulcke mit seinen Eltern nach Davos, welche damit den Grundstein für seine Schnee- und Skibegeisterung schufen. Später war er Schüler am Gymnasium Hohenbaden im Schwarzwald. Ungefähr 1885 gelang ihm in dieser Zeit die bergsteigerische Erschließung des Battertfelsens[2]. Am 5. Januar 1896 gelang ihm mit dem Erreichen des Oberalpstock-Gipfels die erste Skibesteigung eines Dreitausenders.[3] 1897 durchquerte er mit vier Begleitern das Berner Oberland mit einer selbstentworfenen Skibindung, die aufgrund von Vorteilen gegenüber den herkömmlichen Telemarkbindungen nach nicht weniger als 180 verschiedenen Vorläufermodellen und einigen Entwürfen so übernommen wurde[4]. Paulcke promovierte 1899 in Freiburg im Breisgau, habilitierte 1901 an der TH Karlsruhe und war dort von 1906 bis 1935 Professor für Geologie und Mineralogie sowie 1919/20 Rektor der Hochschule. Er gilt als einer der Väter der Lawinenforschung und auch als Pionier des militärischen Skibergsteigens in Europa[5]. Er war ebenso der Initiator des Hochschulsports und der Hochschulsportanlage in Karlsruhe. Er war 1903 Initiator eines überregionalen Skiverbandes und später Mitbegründer des Deutschen Skiverbandes. In Karlsruhe wurde 1993 der Paulckeplatz nach ihm benannt.

 


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