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Jahr: 1963-1964
Bemerkung:
ArtikelNr. 05534
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P1 München Haus der Kunst Speisekarte und Werbedruck um 1963-1964. Csarda Piroschka

2 Druckwerke zum P1 aus einem Nachlass. Beide Stücke wurden in der selben Druckerei vervielfältigt.

1: Speisekarte in Form einer Maler-Palette, fester Karton, Größe aufgeklappt max. 34x23cm, mit angetackertem Tagesspeisenzettel, beidseitig bedruckt. Fleckig, eine Läsur, Falz, sonst gut. Das Stück lässt sich anhand der Weinjahrgänge auf 1963 datieren, es war bis 1964 im Benutzung (einige Jahrgänge wurden von Hand umdatiert). Aufgedruckt sind verso die angebotenen Alkoholika, recte Alkoholika und einige wenige Speisen. Graphik von „Hely Häring“, heisst es noch. Die zahlreichen Flecken auf der Karte zeugen von steter Benutzung.
Der angetackerte Speisenplan bringt den Hinweis, daß die Karte nach einem Theaterstück verwendet wurde. Und dann in einer privaten Handtasche verschwand.

2: Werbedruck in Form eines aufklappbaren P, Größe aufgeklappt max. 27x19cm, dünner Karton, minim berieben, sonst schön. Vorne heisst es jeweils: „Was heißt P in München“. Rückseitig dann jeweils die Antwort. Einmal: „P heißt Piroschka, P heißt großer Parkplatz, P heißt am Ende des heutigen Abends P1 gleich nebenan im gleichen Haus, dem Haus der Kunst. Csarda Piroschka, das rassige ungarische Landgasthaus ... im Haus der Kunst von 19 bis 1 Uhr“. Einmal: „P heißt P1, P heißt großer Parkplatz, P heißt für morgen Abend: „Piroschka“, gleich nebenan, im gleichen Haus, dem Haus der Kunst. P1 .... im Haus der Kunst, bis 3 Uhr früh ...“

Die heute noch existente Schicki-Micki-Disko P1 firmiert 1963 als „das fidele Atelier-Restaurant, halb Schwabing, halb Montmartre, mit Tanz bei Kerzenschein“ oder als „das vergnügte Atelier“.

 


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