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Jahr: 1957
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ArtikelNr. 05285
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Eberhard Wildermuth, ein Lebensbild. Rede-Typoskript 1957. Ritterkreuz

Kohlhaas, Wilhelm: Eberhard Wildermuth (1890-1952). Ein schwäbisches Lebensbild unserer Generation in Bewahrung und Aufbau. Festvortrag bei der Jahres-Hauptversammlung des Schwäbischen Heimatbundes und des Verbandes Württembergischer Geschichts- und Altertumsverbände in Schloß Bebenhausen, 23. Juni 1957. Typoskript, 4°, 22 Seiten, Klebebindung. Einband berieben, fleckig und falzig, Randläsur, hinten kleine Randfehlstelle, sonst guter Zustand.

Der Vortrag behandelt die Lebensgeschichte eines Enkels der Autorin Ottilie Wildermuth. Als schwäbischer Reserveoffizier diente er im Ersten Weltkrieg an West- und Ostfront sowie in Italien als Kompanieführer. Während der 12. Isonzoschlacht hatte er gleich Erwin Rommel seinen Anteil am Durchbruch der Deutschen, wie Kohlhaas betont. 1923 arbeitete W. als Regierungsrat im Polizeipräsidium zu Stuttgart, 1928 in leitender Position in der zum Arbeitsministerium gehörenden „Bau- und Bodenbank“ zu Berlin. 1939 als Offizier reaktiviert, erwarb er sich in den ersten Tagen des Westfeldzuges das Ritterkreuz. Er kämpfte in Serbien und Rußland, 1943 als Oberst in Italien und ab Sommer 1944 als Kommandant der „Festung“ Le Havre in Frankreich, wo er in Kriegsgefangenschaft geriet. 1946 wurde er entlassen.

Via Wikipedia ließ sich noch eruieren, daß W. von 1949 bis 1952 deutscher Bundesminister für Wohnungsbau im ersten Kabinett Adenauer war. Er gehört zu den wenigen Bundesministern, die im Amt verstarben!

 


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