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Jahr: 1939-1942
Bemerkung:
ArtikelNr. 04990
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Feldpost 1939-1942, G. (Friedl) Moser, Artillerie

18 Feldpostbriefe vom 16.7.1939 zum 13.9.1942 (vereinzelt aufklappbar, zumeist mit Umschag). Etwas berieben, sonst guter Zustand. Es schreibt Soldat (ab 1941 Unteroffizier) G. Moser an eine junge Dame in München. 2 Briefe stammen von Friedls Bruder Alfred. Feldpostnummern: 12027, 18410, 12027 C. Alfred: L 11535 f [Luftgaupostamt Brüssel], 20929.

Der junge Mann ist anfangs beim RAD, 1939-40 wird er in Landsberg am Lech ausgebildet, ab April 1940 steht er an der Westfront. Ab September 1941 schreibt er von der Ostfront, am Ende der Überlieferung von einem Lazarett in Oppeln (August 1942). Moser gehörte der Artillerie an.

Am 16.7.1939 schreibt er (als RAD-Angehöriger von 2/306) aus Wittenau in Oberschlesien: „Ich hätte mir nie träumen lassen, daß ich hier an der Ostfront arbeiten muß. Es ist ja kein Geheimnis mehr, es wird eine Ostbefestigung gebaut. Aber das wissen die Polen fast besser, wir arbeiten ganz an der Grenze. ...“
4.6.1940: „... Zur Zeit sind wir bei Carignan, in der Höhe von Sedan. Wäre zwar viel lieber in Flandern oder Artois, aber dafür haben wir stärkere Befestigungen zu bekämpfen. Vorerst geht es scheinbar nur gegen England. ...“
17.11.1941: „... In der Zwischenzeit sind wir immer näher an Moskau rangekommen. Es ist schon ziemlich kalt, wir sind aber meistens in einem Haus. Eigentlich müßte ich ja lateinisch schreiben, da es doch seit neuem nur mehr eine Schrift gibt. ...“
3.3.1942: „... Sie schreiben, ob ich nicht ganz vorne wäre. Zur Zeit ja nicht. Die Artillerie ist ja an sich immer etwas zurück, aber unsere Beobachtungsstellen sind natürlich bei der Infanterie vorne. Meistens bin ich auch auf der B.-Stelle. In der Feuerstellung wäre es mir viel zu langweilig. ...“

 


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