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Jahr: 1699
Bemerkung:
ArtikelNr. 03632
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Kupferstich, Peter Candid / Amling 1699: Sonnenuhr.

Blattgrösse 28x27cm, montiert auf schlichten Karton (43x35cm). Blatt fleckig, unten mit handschr. Eintrag, sonst gut.

Das bemerkenswerte Blatt zeigt griechische und wohl türkische Unterhändler, die dem Kaiser des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation Gaben dabringen, darunter eine mechanische Wundermaschine (wohl eine Uhr). Nach einer Zeichnung Peter Candids in Kupfer gestochen von G. Amling („P. Cand. pinxit C.G. ab Amling delin. et sculpsit, 1699“).

Der lateinische Text lautet: „Graeci Romanorum imperatoris, et imperii aemuli, artibus, et ma machinationibus fallacibus, ascitis undique ex Oriente sociis, perniciem provincias et populos Ottonem: Armis obstante, trahere frustra conantur“. Unten handschriftlich ein kurioser Übersetzungsversuch: „Die Grieche bemühe sich, durch den Wiederstand des Kaisers, vergeblich, die Provinzen des Römischen Reiches zu Grunde zu richten“.

Peter Canid, auch Pietro Candid, eigentlich Pieter de Witt, lebte von 1548 bis 1628. Das vorliegende Bild zählt wohl zu einer Reihe von Entwürfen für Gobelins, die ab 1604 von Candid geschaffen worden waren und später u.a. von Karl Gustav von Amling (1651-1703) in Kupfer gestochen wurden.

 


(c) Ingo Hugger  2009 | livre@cassiodor.com | Artikel |  RSS