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Jahr: 1900-1902
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Handgeschriebene Autobiographie des Theodor Keller und weitere Dokumente

Keller (1840-1920) war der Sohn eines Bürgermeisters von Dillingen und diente von 1859 bis 1872 im aktiven Dienst bei der bayerischen Armee. Als er 1872 seinen Abschied von der aktiven Truppe nahm, hatte er es bis zum Hauptmann gebracht. Danach arbeitete er beim Bezirkskommando Kempten, ab 1884 als Landwehr-Referent bei der 2. Infanterie-Biragde in München, später als Eisenbahn-Linien-Kommissar in Ludwigshafen. 1896 wurde er als Major pensioniert. Die Kriege von 1866 und 1870/1871 nehmen in der Quelle breiten Raum ein (Seiten 34-42 und 43-72).

8°, Leineneinband mit Ledereinband und Jugendstil-Goldbordüre und Schloss mit an Schnur hängendem Schlüssel, gesamt 114 Seiten, von denen 102 säuberlich in klarer Handschrift beschrieben sind. Keller verfasste den Text von 1900 bis 1902 und widmete ihn seiner Tochter. Der Text ist in äußerst lebhaftem und teils ironischem Ton geschrieben, daß die Handschrift sauber und diszipliniert ist, erhöht die Lesefreude um ein Vielfaches.

Die Offenheit, in der der Autor seine eigenen Gefühle beschreibt, ist für die damalige Zeit außergewöhnlich. Zu Keller ist im Bayerischen Hauptstaatsarchiv Abteilung Kriegsarchiv (Leonrodstr. 57, 80636 München) eine Personal-Akte vorhanden (Signatur OP 68243). Diese umfasst ca. 300 Blatt und enthält Rentenvermerke, Gesuche und Eingaben, Beförderungen (2x von König Ludwig II eigenhändig signiert) und Anderes.

„Am 3. Juli 1840 wurde ich in Dillingen an der Donau geboren. Mein Vater war der Apotheker und Bürgermeister Ignaz Paul Keller, meine Mutter Therese war die Tochter des Gräflich Stadion’schen und fürstlich Esterhazy’schen Patrimonial-Gerichts-Arztes Dr. Seraphin Banberger in Thannhausen an der Mindel (Schwaben). Bei meiner Geburt war ich ein ganz außerordentlich schwächliches, kaum lebensfähiges Kind; mein Großvater konnte meiner Mutter, als er sie ungefähr 14 Tage später besuchte, nur den einen Trost geben, ich hätte ja frische Augen und möglicherweise [könnte man] mich durchbringen. ... Mein Vater [.... hatte] die volle Musse, sich mit den politischen Ereignissen des Jahres 1848 zu befassen. Dillingen, früher die weltliche Residenzstadt des politischen Partikular-Staates „Bisthum Augsburg“, damals Sitz einer Jesuiten-Universität und noch die Heimath des bischöflichen Klerikal-Seminars, eines Gymnasiums, eines Kapuziner- und eines großen und reichen Nonnenklosters, eines Cheveauleger-Regiments und vieler mittlerer Behörden, war ein zurückgebliebenes Bauernstädtchen, dessen Bewohner – beschränkte Kleinbürger – gewohnt waren, von dem Gewinn zu leben, welcher ihnen das Vorhandensein zahlreicher Kleriker, Offiziere und Beamten und eines weiten Hinterlandes mit Ackerbau betreibender Bevölkerung bot. ... In eine solche Umgebung mit der Anforderung religiöser Freisinnigkeit zu treten, wie mein Vater und mein ältester Onkel Dr. Wilhelm Banberger, praktischer Arzt in Obermedlingen, es thaten, hieß sich in die Nesseln legen. Die Hoffnung meines Vaters, in das Parlament zu Frankfurt am Main gewählt zu werden, wurde gründlich zu nichte gemacht und er selbst in Zeitungskämpfe mit Geistlichen gezogen, die ihn arg verstimmten und seine Gesundheit untergruben. [Am 12.1.1849 starb der Vater]. Danach habe ich ihn schwer vermisst. Ein vaterloser Knabe ist selbst dann zu bedauern, wenn seine Mutter die beste und treueste der Frauen ist. Solches war meine liebe Mutter jedenfalls ... aber einen Knaben zum Manne zu erziehen, zum wirklichen wahrhaften Manne, ist eine Frau nicht im Stande. ... Noch als Mann habe ich mich unzählige Male nach meinem Vater gesehnt und oft habe ich gewünscht, nur einmal noch mit ihm sprechen und seinen Rath erholen zu können. ... [Nach dem Tod des Vaters übernimmt die strenge Mutter alleine die Erziehung. In der Schule ist K. nur mittelmässig, was ihr nicht gefällt]: Körperliche Mißhandlungen, Kostentzug und Hausarrest waren an der Tagesordnung, letztere das reine Gift für mich. ... Ein zweiter Vorgang hatte mich auch noch in den Augen des Rektors geschädigt. Wir hatten in seiner Begleitung mit unserem Klassenprofessor einen Ausflug nach dem drei Stunden entfernten Obermedlinger Keller gemacht und dort – Vormittags neun Uhr bei sengender Hitze angelangt – unklugerweise Bock anstatt Bier und zwar wegen Mangels an Gläsern in Maßkrügen vorgesetzt bekommen. Das schwäbische Bockbier ist nun allerdings nicht besonders stark, aber für mich, der Abends immer nur eine Halbe Bier bekam, war die ganze Maß Bockbier, in die Hitze hinein getrunken, doch zu viel.Ich erinnere mich noch, ohne den Krug völlig geleert zu haben, aufgestanden zu sein und mich im Schatten einer nahen Hecke niedergelegt zu haben. Die Sonne ging aber ihren Weg weiter und bald muß ich unter ihren vollen Strahlen gelegen haben. Als Abends zum Aufbruche gemahnt wurde, fehlte ich und als man mich endlich fand, war ich im Zustande völliger Betäubung, was aber Folge des Sonnenstiches war, hielt man für Betrunkenheit. Der Rektor sperrte mich in den Carzer, meine Mutter und die von ihr benachrichtigte Verwandtschaft behandelten mich wie einen halb Verlorenen, obwohl ich durch Vorzeigung des Restes des mir mitgegebenen Geldes bewies, daß ich nur eine einzige Maß gekauft haben konnte. So kam es allmählich, daß ich mit meiner Mutter vollkommen in Zwiespalt gerieth und schon Gefahr lief, gänzlich und für immer auf Abwege zu gerathen. Es hätte wirklich nicht viel gefehlt. ... [Dennoch lief alles gut, mehr noch als das:] Ich darf mir sagen, daß ich das Gymnasium mit Kenntnissen in der Geschichte verließ, welche diejenigen aller meiner Mitschüler und wahrscheinlich der meisten Professoren weit überragten. .... [1857 zieht die Familie von Dillingen nach Augsburg. 1858 macht Keller dort sein Abitur, um dann in München Medizin zu studieren. Im Vorkollegium hört er einen Chemie-Kurs bei Justus von Liebig, einen Zoologie-Kurs bei Siebold, einen Botanik-Kurs bei Nägely und einen Kurs in „Experimentalphysik“ bei Jolly]. In Liebig aber konnte ich mich umsoweniger finden. Er hatte eine merkwürdige Art, bald leise vor sich hin zu sprechen, bald einige laute Worte von sich zu geben; auch war er in seiner hessischen Mundart schwer verständlich und als ich ihn endlich als Menschen verstand, da verstand ich ihn nicht mehr als Chemiker. Sein Vortrag war auch, so groß er als Gelehrter war, nur für solche von eigentlichem Nutzen, welche – wie die Pharmazeuten – schon mit gewissen chemischen Vorkenntnissen zu ihm kamen, also privatissima in seinem Laboratorium nahmen. ... Siebold war angenehm zu hören und leicht verständlich, geradezu entsetzlich aber für mich Nägely. Als ein Sohn der Ur-Schweiz sprach der das härteste, fürchterlichste deutsch, das ich mir denken konnte, sprach überdem langsam und langweilig und machte mir den Vortrag über Botanik, eine an und für sich mir nicht besonders zusagende Wissenschaft, zur Qual. So kam es, daß ich ins besondere nach dem Neujahrsgruße Nagelens manche Stunde, die ich bei Nägely hätte verbringen sollen, im Café Dall’Armi saß, Zeitungen aufschlug und mit dem neu entstehenden Interesse an der Politik auch meine alten soldatischen Neigung merkte. Als ich in den Osterferien 1859 nach Hause kam, erklärte ich meiner Mutter, daß ich jetzt unter allen Umständen zum Militär gehen wolle. ... Als ich nach München kam, wollte ich zuerst zu einem Artillerie-Regiment gehen, Onkel Hermann aber, meines Vaters zweiter Bruder (damals Ober-Kriegs-Commissär 1. Klasse im Oberstleutnants-Range und Direktor der Rechnungskammer des Kriegs-Ministeriums) rieth mir zur Infanterie und zwar zum 1. Infanterie-Regimente, dessen Oberst Waltten von Waldenstötter er mich empfahl. Aber die Gunst des Schicksals war bereits verscherzt, ich wurde zwar am 17. Mai 1859 gleichzeitig mit einem Collegiengenossen zur Fahne verpflichtet, der im nächsten Armeebefehl noch Leutnant wurde, der Unterschied zwischen uns aber bestand darin, daß ich aber erheblich mehr Verstand hatte, er aber der Sohn eines Generals war. [Keller verpasst das Offiziers-Patent und muss deshalb später auf die Kriegsschule]. Am 20. Mai, also nach drei Tagen wurde ich Vize-Korporal und von der 7. zur 8. Compagnie versetzt .... Soweit ich mich noch erinnere, marschierte das Regiment am 22. Juni über Dachau auf dem Landwege ab, die Armee sollte in der Pfalz zusammengezogen werden. Aber schon auf dem Wege nach Augsburg ereilte uns die Nachricht von der Niederlage der Österreicher bei Solferino. Unser Marsch kam nach Erreichung der Ilm zum Stehen. Am 1. Juli wurde ich Korporal, am 12. schon wurde der Präliminarfriede von Villafranca geschlossen. Der Traum von Krieg und Sieg war aus. Die Armee wurde noch zu einer Parade zu König Max II in der Nähe von Neisingen bei Ulm vereinigt, dann kehrte das Regiment mit der Bahn nach München zurück, die eingezogenen Urlauber wurden entlassen, die Sollstärke auf den denkbarst kleinsten Friedensstand herabgesetzt. ... Im Herbste 1859 wurde die Kriegsschule wieder eröffnet, ich beteiligte mich nebst etwa 130 anderen Bewerbern an der Aufnahmeprüfung. Einige Wochen später konnte mir Onkel Hermann sagen, daß ich der Erste geworden sei. ... In der Kriegsschule schloss ich innige Freundschaft mit ... Franz Mader, unserem ältesten und tüchtigsten, der sich leider unter den unerträglichen Schmerzen eines beginnenden Gehirnleidens als Ingenieur-Oberstleutnant in Ingolstadt erschoß, als er erfuhr, daß König Ludwig II sich im Starnberger See ertränkt habe. ... Im Herbste 1860 kamen wir zuerst auf 3 Wochen nach Ingolstadt, um die Übungen des Genie-Regiments mitzumachen und dann auf weitere drei Wochen nach Seefeld am Pilsensee (einem Neben-See des Ammersees). So hart es uns in Ingolstadt ging, so herrlich war es in Seefeld; in dankbarer Erinnerung hieran sind wir, als wir 1885 das 25jährige Jubiläum unseres Austrittes aus der Kriegsschule feierten, wieder dorthin gegangen. .... [Entgegen seiner Hoffnungen wird Keller nicht gleich zum Offizier ernannt, er beschwert sich im Text häufig über den damaligen Kriegsminister Lüders; so dient er noch mehr als ein Jahr als Unteroffizier in Ingolstadt, ab 11.1.1861 in Landsberg]. ... Auf einem Spaziergange [in Landsberg] gelangte ich einmal auf die Pöhsinger [Pössinger ?] Schweige, einem dem großen Landsberger Spital gehörigen Bauernhof, der von einer elsässischen Wiedertäufer-Familie bewirthschaftet war, die auch Bier, Käse und Brod an Gäste abgab. Dorthin begab ich mich nun fast alle Abende... Nicht nur die Gewohnheit führte mich dorthin, sondern auch ein – sehr unschuldiges – Gefallen an der Haustochter Maria. [Am 3.11. wird Keller zum Seconde-Leutnant, „Unterlieutnant“, befördert und ins 12. Infanterie-Regiment versetzt, von dort ins 2. Bataillon, 8. Kompagnie nach Lindau beordert]. In der Sommerzeit konnte ich im Bodensee meiner Leidenschaft nach Herzenslust fröhnen. In der Frühe ein Bad statt der häuslichen Toilette, um 10 Uhr nach dem Einrücken zum Exerzieren das zweite, um 12 Mittag das dritte, denn S.K.H. Prinz Luitpold liebte es, während seiner Anwesenheit auf der Villa Amsen [?] mit uns Offizieren zu schwimmen – am Abende meist noch ein viertes. Da bleibt man wirklich am Leibe! Bei manchem guten Segelwinde, insbesondere wenn der Fön ordentlich stürmte und die Wellen ihre weißen Schaumkronen hatten, ließ mich mein Hauptmann [August von Seutter auf Lötzen] mit ihm hinaus. Als geborener Lindauer hatte er große Erfahrung im Segeln und furchtlos trotzte er jeder Gefahr. Auf der Schwimmschule stand ein stark gebautes Segeboot zur Verfügung, dessen vordere 2 Spitzsegel ich zu bedienen hatte, während der Hauptmann Vorder- und Steuersegel sowie das Steuerruder übernahm. [Auch lernt Keller das Reiten]. Es kam das Frühjahr 1866 heran, ich welchem sich der alte Conflikt Österreichs und Preußens durch die Waffen entscheiden sollte. ... Mit Beginn der Mobilmachung wurde ich nach Neu-Ulm zum Regimente versetzt und auf die Regiments-Kanzlei kommandiert. Als das Regiment sich mit anderen Truppen auf dem Lechfelde sammelte, und mein Freund Stöcklein Regiments-Adjutant wurde, trat ich an seiner Stelle als Adjutant bei meinem alten Bataillon wieder ein. Die Güte meiner lieben Mutter gewährte mir die Mittel, nun bei dem k. 4. Cheveauleger-Regimente in Augsburg mein erstes Pferd zu kaufen, ein ... Schimmelchen (Lidz), welches mich treu durch zwei Feldzüge getragen hat. Für ein zweites Pferd erhielt ich das Geld vom Staate. ... Nun hatte ich also zwei Pferde und konnte mir sagen, daß ich mindestens eine gute Scheibe für das Schnellfeuer der preußischen Zündnadel-Gewehre bieten würde. Die hierzu gehörige Erfahrung habe ich bald darauf bei Kissingen auf meiner alten Zuleima [sein 2. Pferd] gemacht, dabei aber den alten Satz bestätigt gefunden, daß im Krieg niemand dahin treffe, wohin er ziele. Vom Lechfeld kamen wir mittels Nachtfahrt ... zunächst in das Lager von Oberhaid bei Bamberg, dann mit Eilmärschen nach Norden, um die von den Preußen sich zurückziehenden Hannoveraner aufzunehmen. Wir kamen zu spät, um die Kapitulation von Langensalza zu verhindern. All zu viele Pläne statt eines einzigen fassend, bald Richtung nach Gotha, bald nach Eisenach nehmend und zu viel auf die Unterstützung des VIII. Bundes-Armee-Korps (Württemberger, Badener, Hessen, Nassauer und Österreicher) rechnend, hatten wir die Zeit verstreichen lassen. Der erste Schrecken war der, die Preußen waren Sieger. Jetzt suchte man dringend Vereinigung mit dem VIII. noch von Fulda bis Frankfurt ausgedehnten Armee-Korps, dessen Befehlshaber schon anfänglich störrisch war und es bei den Nachrichten der Niederlagen der Österreicher in Böhmen immer mehr wurde. Der Vormarsch der Preußen hinderte aber die beabsichtigte Vereinigung! Am 4. Juli 1866 ... waren die erste und zweite bayerische Division bei scheußlichem Unwetter in Biwouaks bei Kaltennordheim in der weimarischen Rhön vereinigt; vor uns über das Emsthal gegen Zella die dritte Division geschoben die III. Division, welche am Morgen von der Hälfte der Division Göben angegriffen und zurückgedrängt wurde. Zur Unterstützung wurde Nachmittags mein Bataillon und das 2. Bataillon 3. Infantrie-Regiments über die Thalenge vorgeschoben. Dort erhielt ich meine Feuertaufe. Bei unserem Austritte aus der Weg-Enge, erhielten wir den Befehl, eine links vor uns im Feuer stehende Batterie zu decken. Während wir uns hinter der Geschütz-Linie dem höheren Thalrande zuwendeten, erhielten wir die ersten preußischen Granaten, erlitten jedoch glücklicherweise keinen Verlust. Von unserer günstigen hochgelegenen Stellung aus konnten wir den Rückzug der III. Division beobachten, sie durch uns durchlassen und kamen abends ohne weitere Belästigung in unsre Linien zurück. ..... [Es kommt die Nachricht von Königgrätz]. Die bayerische Armee zog sich langsam an die Saale zurück, das VIII. Bundes-Armee-Korps, welches schon durch seine Zusammensetzung einen einheitlichen Willen ausschloss und dessen Führer Alexander Prinz von Hessen von 6 verschiedenen Contingentsherren seine Inspirationen empfing, kehrte schnell an den Main zurück, als er von dessen Ufern aus gegen Norden marschiert war. ... [Keller beschreibt genau die stümperhafte Armeeführung der Verbündeten]. Das Kunststück, eine bereits konzentrierte oder in der Conzentrierung begriffene Armee noch am Entscheidungstage nach allen Seiten zu zersplittern, ist übrigens General Freiherr von und zu der Tann-Ratsamhausen noch einmal, am 9. November 1870 bei Coulmiers gelungen, mit welchem Erfolg, ist bekannt. ... Auf dem Weg dorthin .[Rückzug von Kissingen] wurde das im Reihenmarsche sich bewegende Bataillon durch preußische Schützen vom Saume der Winterleithe mit Schnellfeuer bedient und ich auf meiner alten Zuleima hatte nun reichlich Gelegenheit, zu verfolgen, wie viele Schüsse einen Menschen in der Zeit von fünf Minuten fehlen können. War das ein Gepfeife! Und danach wurde weder mein Major, noch ich, noch eines unserer Pferde getroffen! Am Stationsberge bei Nüdlingen angekommen, besetzte das Bataillon mit 2 Kompagnien (III. und IV. Schützen unter gemeinschaftlichem Befehl des Kommandanten der Letzteren, des Hauptmanns Ludwig Müller) die Westseite, um gegen die zutretenden Preußen ins Feuer zu treten. 4 Compagnien (5. 6. 7. 8.) unter Befehl des Majors Kohlermann, erstiegen den Hügel, um östlich seiner Kuppe gedeckte Stellung zu nehmen. Links daneben sollten zwei glatte Zwölfpfünder der Batterie Kirsthofer [?] auffahren. Die Stellung war nicht übel und gut zu halten, obwohl alle anderen bayerischen Truppentheile bereits das in unserer rechten Flanke gelegene Nüdlingen verlassen hatten und weiter zurückgegangen waren. Die Leute waren brav, die Gelegenheit sich auszuzeichnen lag auf dem Platze. Da, als Major Kohlermann eben das Bataillon zur Unterstützung der Truppen vorführen wollte, schlugen von rückwärts bayerische Granaten in dasselbe, und sprengten dasselbe in dem Augenblick nach allen Richtungen auseinander, in welchem die Preußen sich zur Ersteigung des Stationsberges anschickten. Man hatte uns von der eigenen Artillerie aus für Preußen gehalten und schoß mit wunderbarer Genauigkeit. Durch einen der ersten preußischen Schüße wurde auch Major Kohlermann am linken Knöchel verwundet, gleichzeitg wurden an einem der beiden links von uns stehenden Geschütze die Pferde zusammengeschoßen und die Preußen drangen gegen dasselbe vor. Mit einer Hand voll Leute versuchte ich es zu retten. Mein rechter Nebenmann ... Linder (5.) fiel durch das Gehirn geschoßen, mein linker, Otto Hummel (8.) erhielt eine Verwundung am Oberarm, die Leute hielten mir nicht mehr im preußischen Schnellfeuer. Ein jüngerer Lieutenant Adolph Müller meldete hernach, er sei mit einigen Mann bis an das Geschütz hinangekommen, ohne es jedoch retten gekonnt zu haben. Diese kleine Episode magst du auf Seite 108 und 109 des bayerischen Generalstabswerkes über den Krieg im Jahre 1866 nachlesen. Als wir in kleiner Gruppe dem Rückzuge des Bataillons folgten, stellte sich den Leuten mein ehemaliger braver Hauptmann von Seutter entgegen. Leute! rief er, ihr wißt, daß ich eine Frau und acht Kinder zu Hause habe. Ich gehe noch einmal vor! Wenn ich es als Familienvater thun kann, so könnt ihr es als ledige Bursche auch. Wir kehrten mit dem Helden wieder um, aber es war unmöglich, vorzukommen. Das Geschütz war verloren, wahrscheinlich hatten es die Preußen um diese Zeit bereits über den steilen Westabhang des Calvarienberges hinabrollen lassen, sie sollen es wenigestens mit zerbrochener Achse fortgeschafft haben. ...“

Es folgt der Rückzug nach Würzburg, an den dortigen Gefechten nimmt Keller „wegen Magenkrämpfen in Folge einer tüchtigen Erkältung“ nicht teil. Der Krieg endet bald darauf, K. erhält das Militär-Verdienst-Kreuz 2. Klasse. Sein Bataillon wird nun bis 1868 nach Landau in der Pfalz, dann in Neu-Ulm stationiert, er bleibt Adjutant und wird Oberleutnant. Am 29. Juli 1870 rückt das Bataillon nach Mobilmachung Richtung Westen aus und marschiert durch das Elsaß, die dortigen Schlachten sind jedoch schon geschlagen. In der Nähe des Schlachtfeldes von Sedan sieht er den preußischen König Wilhelm und dessen Generalstabschef Moltke. Bei Monvillers bei Sedan trifft ihn eine Kugel in den Oberschenkel. Es folgen Aufenthalte in diverse Lazaretten und anschliessend ein Heimaturlaub. Mitte November 1870 ist die Wunde geheilt und K. kehrt als Führer einer Truppe von „300 höchst mangelhaft ausgebildeten Rekruten“ zu seiner Einheit zurück. Am 7.12. ist er in Orleans, um nahe der Stadt mit seinen 300 Mann in ein Gefecht (bei Beauce ?) verwickelt zu werden. Bald darauf stösst er auf sein Regiment und übernimmt als zweitältester Offizier das Kommando über das 3. „mit den meist besseren Werdergewehren bewaffneten Bataillon“. Das 2. Bataillon führte „der Oberlieutenant und Bataillons-Adjutant von Tausch, der als Criminal-Commissär im Schwäbelefalle und später in Berlin zu gewisser Berühmtheit gelangte“. Am 9.1.1871 wird er zum Hauptmann 2. Klasse ernannt, sein Regiment gehört mittlerweile zur Besatzung von Paris. Er übernimmt wohl Mitte des Jahres zu seinem Leidwesen die Verpflegungs-Abteilung der Truppe. Ende September wechselt seine Einheit von Paris nach Mezières, heute Charleville-Mezières.

Im Dezember lässt sich Keller aus gesundheitlichen Gründen pensionieren und verlässt Anfang 1872 die Armee. Im Januar wird er zum Adjutanten beim Bezirkskommando Kempten ernannt. 1876 heiratet er daselbst Clotilde Gareis und verbringt die nächsten Jahre seines Lebens damit, in Bayern Landwehr-Verwaltungsdienste zu leisten und sich um seine Familie zu kümmern. Letzteres ist ein äußerst leidvolles Unterfangen, da 4 seiner 5 Kinder an Krankheiten in jungem Alter sterben. 1887 wird er zum Eisenbahn-Linien-Kommissar ernannt und zum Major befördert. Den Dienst bei der Bahn beginnt er in Berlin, wo er einige Monate lang beim Großen Generalstab Dienst tut. Anschliessend arbeitet er in Würzburg und denn 8 Jahre lang (1888-1896) bis zur Pensionierung in Ludwigshafen bei der Eisenbahnverwaltung. Seinen Ruhestand verbringt Keller in München (Nymphenburg-Gern). Er stirbt am 29.10.1920.

Eine lose beiliegende, undatierte und nicht lokalisierte kurze Zeitungsnachricht, liest sich wie folgt: „Kurze Stadtnachrichten. Oberst a.D. Theodor Keller ist nach kurzer Krankheit Freitag abend gestorben. Er war ein Mitkämpfer der Feldzüge 1866 und 1870/71, hatte seine militärische Laufbahn beim 1. Infanterie-Regiment begonnen und war 1872 als Hauptmann aus dem aktiven Dienst geschieden. Darauf war er Adjutant des Landwehr-Bezirks Kempten, 1884 Referent für Landwehr- und Ersatzangelegenheiten bei der 2. Inf.-Brigade in München und 1887 als Major Eisenbahn-Linien-Kommissar in Ludwigshafen a. Rh. Seit Mai 1896 lebte er im Ruhestande. Vor wenigen Monaten konnte der in weiten Kreisen bekannte und geschätzte Offizier seinen 80. Geburtstag feiern.“


Dazu fanden sich im Nachlass noch Briefe (zumeist 1886-1888) und eine Archivmappe. Letztere ist handschriftlich betitelt „Meines lieben Mannes Personalakt“, enthalten sind ca. 65 Blatt mit Briefen, Unterlagen und Dokumenten sowie einem Romanfragment. Der Bestand datiert auf die Jahre von 1858 bis 1923. Da die Handschrift des Keller und der übrigen Schreiber bei Militär und Behörden äußerst sauber ist, lassen sich die Stücke vergnüglich lesen. Hervorzuheben wären ein Vorlesungs-Schein des Professor Jolly der LMU München von 1858, eine Abiturzeugnis aus dem selben Jahr, eine vom Oberstleutnant nur ungern ausgesprochene Versetzung in den Ruhestand von 1873 und ein Romanmanuskript mit jüdischem Protagonisten.




Privates – Familie
- 1858. Gymnasial-Absolutorium [Abitur-Zeugnis] der „Katholischen Studienanstalt zu St. Stephan“ [auch Katholisches Gymnasium genannt], datiert 7.8.1858. Das Abiturzeugnis des Keller (2 Blatt, mit Stempel und Unterschrift von Direktor Rauch – Faltfalzen, stockfleckig).
- 1858. „Akademisches Semestral-Zeugnis“, datiert 21.3.1858. Hier handelt es sich um das, was heute in Studentenkreisen kurz „Schein“ genannt wird, nämlich um die Bestätigung des Professor Jolly, daß Keller „ meine Vorlesungen über Experimentalphysik“ „auf der königlich bayerischen Universität zu München“ besucht und dabei in Fleiß und Aufmerksamkeit sowie im Fortgang die Note 1 erhalten hat. Mit Signatur des Jolly (1 Blatt, Falzfalzen, stockfleckig).
- 1876. Abschrift des Geburts- und Taufzeugnisses des Keller vom 3./12.7.1840, dat. 1.2.1876 (1 Blatt mit Stempeln und schöner Stempelmarke – Randläsuren, Falzfalzen).
- 1901, 3 Dokumente. Abschrift der Heiratsurkunde des Ehepaares Keller, datiert 31.10.1901, die Heirat mit Clotilde Gareis geschah indes schon am 23.3.1876; Aufstellung des Vermögens des Keller, datiert 2.9.1901 (1 Blatt); Vollmacht des Keller an seine Frau, datiert 19.9.1901 (1 Blatt); Bescheinigung des Magistrat der Stadt München – dem Keller wird bestätigt, „daß er ... den Verfassungseid geleistet hat“, datiert 16.12.1901 (1 Blatt, quer kl.8°).

Militär - Orden
- 1893. Schreiben des Bayerischen Kriegsministeriums an Keller, „Betreff Ordensverleihung“, datiert 3.2.1893. K. erhält den „Preußischen Kronen-Orden 3. Klasse“ (1 Blatt);
- 1905. Bestätigung des Generalkommandos des Bayerischen 1. Armee-Corps an Keller, daß dieser die Jubiläumsmedaille des Prinz Luitpold erhalten habe, handsigniert vom kommandierenden General (leider unleserlich).
.- 1920, 2 Schreiben bzgl. Ordenrückgabe nach dem Tode des Keller. Einmal ein Schreiben des „Abwicklungsamt des I. Bayerischen Armee Korps“ vom 8.11.1920, mit der Aufforderung an die Wittwe, die Orden des Gatten zurückzugeben (verso die Empfangsbestätigung vom 19.11.1920. Keller hatte verliehen bekommen den Militär-Verdienst-Orden 4. Klasse mit Schwertern; den preußischen Roter-Adler-Orden 3. Klasse, den preuß. Kronen-Orden 3. Klasse und einen „Dienstauszeichnungskranz 2. Klasse“) und einmal ein weiteres Schreiben der Behörde (hier auch „Heeresabwicklungsamt“ genannt), dat. 10.12.1920 wegen Rückvergütung von 8 Mark wegen der Schwerter des Militär-Verdienst-Orden.

Militär - Rente
- 1872. Versetzung in der Ruhestand. „Neu Ulm, den 22.1.872. 12tes Infanterie Regiment Königin Amalie von ---------. Das immobile Regiments-Kommando an den Herrn Hauptmann Theodor Keller: Seine Majestät der König haben durch ... Entschließung d.d. Hohenschwangau den 15ten lfd. Monats, Sie in den zeitlichen Ruhestand auf die Dauer eines Jahres .... zu versetzen geruht. ... Schließlich komme ich nicht umhin, mein Bedauern auszusprechen, einen so wackeren Offizier aus dem Regimente scheiden zu sehen. Gez. Hellingrath, Oberstleutnant.“ (1 Blatt, Falzfalzen).
- 1887. 4 Dokumente, je ein Blatt. Entwurf eines Schreibens Kellers an die „Linien-Commission P.“ bzgl. gewisser Finanz-Modalitäten wegen der Beförderung zum Major, dat. 26.6.1887; Abschrift eines Schreibens des Bayerischen Kriegsministerium an Keller bzgl. gewisser Finanz-Modalitäten, dat. 27.6.1887; Kopie eines Schreibens des Generalstabes an Keller bzgl. Rentenfonds, dat. 19.9.1887; Abschrift eines Schreibens Kellers an den Generalstab bzgl. Rentenfonds, dat. 30.9.1887.
- 1889. Abschrift der „Gehalts-Nachweisung“ des Keller, dat. 20.10.1899 (2 Blatt).
- 1896. Entwurf eines Schreibens Kellers an das Kriegsministerium mit Bitte um Verabschiedung und Gewährung lebenslanger Pension, datiert 20.3.1896 (1 Blatt). K. beschwert sich darüber, daß 2 jüngere preußische Offiziere seine Vorgesetzten an der Arbeitsstelle in Ludwigshafen werden sollen und will nun in den Ruhestand versetzt werden.
- 1906. Abschrift eines Schreibens des Bezirkskommando München I bzgl. Pensionsregelung, datiert 18.8.1906 (2 Blatt).
1918-1923: Ca. 20 Schreiben von Keller und nach dessen Ableben seiner Wittwe sowie der Bayerischen Militätbehörden bzgl. Rentenfragen (1918, 2 Schreiben, 1919 4 und 1920-1923 ca. 15 Schreiben).

Manuskript aus der Feder des Keller
Es handelt sich bei dem 25 Blatt starken Bestand um einen unvollendeten Entwurf einer historischen Erzählung, die wohl für die damalige „reifere Jugend“ gedacht war. Themen der Erzählung sind gewisse Ereignisse um die Klöster Ursberg und Roggenberg und um Ulm, zwischen den Jahren 1777 und 1805. Es geht um Mord, Rache und den Krieg, der sich 1805 auf bayerischem Boden abgespielt hatte, als Österreich und Bayern gegen Frankreich antraten und verloren. Kellers Protagonist heißt Davidle und ist interessanterweise ein Jude. Der Text ist unvollendet und bricht wohl in der Mitte der Geschichte ab. Auf das erste Blatt des Bestandes hat Keller einen Entwurf geschrieben, der in groben Zügen die Geschichte schildert. Die Handschrift des K. ist gut lesbar.
1. Entwurf (2 Blatt, jeweils einseitig beschrieben, einmal mit Überschrift „Entwurf“, einmal „geschichtliche Vorbemerkungen“, Randläsuren).
Der Protagonist, ein Jude namens David (Davidle genannt), der von einem Pfarrer erzogen wurde, ist Zeuge eines Mordes, als ein der Förster Pfitzmaier des Klosters Roggenberg, 1777 von Wilderern erschossen wird. 1805 trifft er, nunmehr selber Förster des Klosters, zufällig in Ulm den Mörder seines Vaters. Dieser bezichtigt ihn, da er ihn wiedererkennt, ein österreichischer Spion zu sein und veranlasst Davids Verhaftung. Der Protagonist entkommt seinem Gefängnis, rettet eine Frau vor marodierenden französischen Soldaten, flieht denn „in den Wald zwischen Beulenbach und dem Sperlerhof [?] in eine Erdhöhle“ - um denn in die Hände österreichischer Husaren zu fallen. Dann bricht der Entwurf ab.
2. Vorbemerkungen (2 Blatt, 3 Seiten beschrieben, betitelt „Vorbemerkungen“, Randläsuren). Beschrieben sind militärische Details des Krieges 1805 und zur Säkularisierung nach dem Reichdeputationshauptschluß im Schwäbischen Kreis.
3. Manuskript. Gesamt 21 einseitig von Hand beschriebene Blatt, mit Korrektionen und Ausbesserungen. Der Text wurde wohl um 1910 geschrieben. Die Blätter 1-6 sind paginiert und dazu mit Jahreszahlen (der Geschichte, also ab 1777) versehen, auf den folgenden Blatt finden sich nurmehr Jahreszahlen. Eine saubere Reihenfolge der Blätter ist gegeben.
Der Text beginnt folgend: „Es war ein Nachmittag in dem 60ten Jahre des 18. Jahrhunderts. In den lieblichen Thälern, die zwischen Iller und Lech zur Donau ziehen, war die Heu-Ernte im Gange und der Duft des unter den sengenden Sonnenstrahlen dörrenden Grases drang in die nach der Mindel hinausgehenden offenen Fenster des Refektoriums der Prämonstratenser-Abtei Ursberg.“ Die Vorgeschichte nimmt breiten Raum im Manuskript ein, Blätter 1 bis 12 widmen sich allein Ereignissen der Jahre bis 1778. Die Blätter 13 bis 21 schildern Abenteuer der Jahre 1801 und 1805. Sowohl auktorialer als auch Ich-Erzähler berichten vom Fortgang der Dinge. Die Geschichte scheint in einzelne, wohl auch unvollendete Kapitel geteilt zu sein. Aus der Reihe fällt ein Blatt, betitelt „Das Lied vom schwäbischen Kreise“ und „Antiphone des Augsburger Viertels“ (Seite 5, 1777), wohl gedichtet von Keller.
4. Schreiben des Königlichen Allgemeinen Reichsarchiv an Keller, datiert 28.8.1907 (1 Blatt). Auf den Brief schrieb Keller eine Namensliste aller Mönche, die nach 1803 die Klöster Roggenberg und Ursberg verlassen mussten. Das Schreiben des Archivs „Betreff Archivbenützung“ sei hier partiell wiedergegeben: „Die in Ihrem neuen Gesuch vom 23. August angegebenen Gründe für Ihre Archivbenützung genügen den Anforderungen ... noch nicht ganz. .... Wenn es aber Ew. Hochwohlgeboren lediglich um die zur Zeit der Klosteraufhebung in Ursberg und Roggenburg [sic] noch vorhandenen Mönche zu tun ist, so genügt Ihnen vielleicht das bereits hierüber Gedruckte. ...“ Es folgt ein bibliographischer Hinweis auf eine Liste der gesamt 57 „letzten Konventuaten“ der Klöster.


Briefwechsel. 42 Textpostkarten, ca. 25 Briefe (zumeist ohne Umschlag).

Gattin Clotilde an Theodor:

Telegramme:
1x 1887

Postkarten:
3x Juni 1886
9x Juli 1886

Briefe:
4x Juni 1886
3x Juli 1886
1x Mai 1888
1x Juni 1888

Theodor an Clotilde:

Postkarten:
4x November 1887 (Poststempel Crailsheim, Ingolstadt, Zweibrücken, Nürnberg)
5x Dezember 1887 (Strassburg, München).
1x Februar 1888 (Kassel).
6x Mai 1888 (Eichstaett, Nürnberg, Furt im Wald, Regensburg, Bahnpost).
4x Juni 1888 (Crailsheim, Saargemünd, Altkirch [geschrieben in Niedersept in Lothringen], Heidelberg).
15x August 1888 (Würzburg).

Briefe:
2x 1887
3x1888

Andere:
Schwester Antoinette an Theodor
1x 1886

Unbekannte/r an Theodor und Clotilde
1x 1887
1x 1891
2x 1897
2x 15.8.1917 [hier geht es um eine Erbangelegenheit]
2x 1902

Eltern an Tochter Wilhelmine (“Mitzele“):
1x 1891 [Vater an Tochter, auf dem Umschlag steht: „Nach meinem Tode ihr zu übergeben oder für sie aufzubewahren“. Ein rührender liebevoller Brief]
1x 1910

Mitzele an Eltern und Christkind:
1x 1893
1x 1895

Unbekannte an Clotilde:
1x 1927
4x 1931
1x 1933
1x 1934
2x 1935

 


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